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Mutiger werden – Die 7 besten Übungen für den Alltag

Wie würde Dein Leben aussehen, wenn Du mutiger wärst? Hättest Du vielleicht einen anderen Job, der Dir mehr Spaß machen würde? Würdest Du vielleicht weniger frustriert sein, weil Du Deinem Vorgesetzten schlagfertig kontern würdest, wenn er/sie Dich mal wieder unfair behandelt? Wärest Du vielleicht weniger einsam, weil Du Dich endlich tatsächlich selbstbewusst ins „Dating-Getümmel“ schmeißen könntest?

Vermutlich weißt Du selbst bereits ziemlich gut, was Dich glücklicher machen würde und wie Du das Ganze mit einer extra Portion Mut schneller erreichen könntest. Lass mich Dir hier in diesem Artikel deshalb die besten Ideen/Denkanstöße und sogar 7 sehr praktische Übungen mit an die Hand geben, mit denen Du beginnen kannst an Deinem Mut zu arbeiten und so Stück für Stück mutiger werden.

Was genau bedeutet es überhaupt mutig zu sein?

Ganz allgemein gesprochen bedeutet Mut, sich etwas Schwieriges zuzutrauen. Du stehst vor einer Herausforderung und bist Dir nicht ganz sicher, ob Du ihr gewachsen bist. Aber Du vertraust auf Deine Fähigkeiten. Du wirst schon irgendwie einen Weg finden.

Damit Du im Alltag noch besser beobachten kann, wann Du bereits mutig bist oder wo Du vielleicht noch ein bisschen mutiger werden könntest, gibt es drei konkrete Eigenschaften, die Mut definieren.

1. Komfortzone verlassen

In der Komfortzone bewegst Du Dich die meiste Zeit Deines Lebens. Hier ist es nämlich „sicher“. Du machst die meiste Zeit das Gleiche und weißt daher, dass alles gut gehen wird. Denn Du kannst das ja schon alles und hast es schon oft geschafft. Doch leider kannst Du innerhalb Deiner Komfortzone auch nicht (persönlich) wachsen! Erst wenn Du Deine Komfortzone verlässt, beginnt das Lernen und Entdecken.

Leider kann außerhalb Deiner Komfortzone natürlich auch so Manches schief gehen. Das können Kleinigkeiten sein, wie ein unbekanntes Gericht im Restaurant, das Dir nicht schmeckt. Das können aber auch große Probleme sein, wie ein neuer Job, der sich als Fehlentscheidung entpuppt.

Deine Komfortzone zu verlassen heißt also nicht, dass Du einfach nur Neues erlebst. Es wird unweigerlich auch manchmal Schwierigkeiten mit sich bringen. Aber genau an diesen Hürden wirst Du wachsen, denn Du wirst einen Weg finden sie zu meistern. Und eben diese neuen Erfolge & Erfahrungen werden Dir wiederum mehr Mut für die Zukunft geben auch mit anderen, herausfordernden Situationen besser umzugehen.

2. Ängste akzeptieren, aber überwinden

Wenn Du Angst davor hast, Deine Komfortzone zu verlassen, dann ist das erstmal vollkommen okay & absolut menschlich. Es ist sogar gut, denn das zeigt Dir im Umkehrschluss ja, dass Du die Möglichkeit hast persönlich noch etwas zu wachsen. Tatsächlich ist Angst damit eine Art Grundvoraussetzung für Mut. Denn Mut heißt ja, seine Ängste zu überwinden.

Zuerst einmal darfst Du Deine Ängste also nicht runterspielen oder verleugnen. Denn meistens verleugnest Du dann auch Deinen Wunsch nach etwas. Vielleicht gibst Du vor, Weltreisen als rausgeschmissenes Geld zu betrachten und dass Du allein schon der Umwelt zu Liebe zu Hause bleibst. Aber vielleicht hättest Du insgeheim wahnsinnige Lust auf eine Abenteuerreise. Allerdings hast Du auch großen Respekt davor, aber gibst es nicht zu?

Erst wenn Du Deine Angst akzeptierst, akzeptierst Du auch, dass dort ein Wunsch in Dir schmort, der gelebt werden will. Deine Ängste zugeben hat außerdem einen anderen großen Vorteil: Deine Mitmenschen werden Dir helfen können. Vielleicht findet sich ja jemand, der/die mit Dir gemeinsam Reisen möchte oder der/dir Dir dafür gute Tipps geben kann?

3. Authentisch sein

Die Königsdisziplin des Mutes? Man zu 100% & in jeder Situation selbst sein! Was eigentlich total einfach klingt, ist manchmal die schwierigste aller Aufgaben Authentisch sein, heißt unter anderem ja auch seine eigene Meinung zu haben und diese nicht aufgrund von Angst & Sorgen in bestimmten Situationen zu verstecken. Sich nicht der Kritik, dem Druck oder aber eben auch nur der bloßen Meinung anderer beugen.

Vermutlich ist Authentizität so schwierig, weil wir Angst davor haben, allein gelassen zu werden. Ausgelacht oder verstoßen zu werden, für die Person, die man in Wahrheit ist. Aber auch hier, wie bei so vielen Dingen im Leben, gilt wieder: Habe Vertrauen! Vertraue darauf, dass Du gut bist, so wie Du bist. Und dass es immer Menschen geben wird, die das genauso sehen. Alleine dieser 1 simple, aber äußerst mächtige Glaubenssatz wird Dir automatisch zu mehr Mut verhelfen und Dich für die Zukunft mutiger machen!

7 wirksame Übungen, um Schritt für Schritt mutiger zu werden

Jeder Tag bietet die Möglichkeit Deinen Mut-Muskel zu trainieren. Dabei geht es gar nicht um verrückte Aktionen, wie Fallschirmspringen oder mit 200 Sachen über die Autobahn pesen. Mut beweisen ist nämlich nicht gleichzusetzen mit Gefahren oder Risiken eingehen. Gerade die kleinen Herausforderungen im Alltag kosten uns manchmal die größte Portion an Mut. Hier kommen deshalb 7 konkrete Anregungen & Übungen, mit denen Du an dem Level Deines Mutes arbeiten und so in kleinen Schritten garantiert mutiger werden wirst.

Übung 1: Mache täglich einen kleinen Schritt aus Deiner Komfortzone heraus

Wie sieht Deine Komfortzone überhaupt aus? Überlege Dir einmal, was Du in Deinem Leben alles immer auf die gleiche Weise machst. Kaufst Du immer die gleichen Lebensmittel? Triffst und redest Du immer zu mit denselben Menschen? Bleibst Du viel zu Hause oder gehst nur an Orte, die Du bereits kennst?

Überlege Dir nun ein paar attraktive Möglichkeiten, die eben außerhalb dieser Komfortzone liegen. Dabei soll es vor allem um Sachen gehen, die Du vielleicht schon lange Mal ausprobieren wolltest oder die Dir immer spannend erschienen, aber Du hast Dich bisher einfach nie getraut, sie auch mal tatsächlich auszuprobieren bzw. zu machen.

Vielleicht guckst Du super gerne Kinofilme, aber findest selten eine Begleitung? Wie wäre es, wenn Du Dir den nächsten Blockbuster einfach mal alleine im Kino anschaust? Oder Du hast genau das gegenteilige Problem: Vielleicht gehst Du regelmäßig allein zum Sport, ins Museum oder zu einem Wochenmarkt und würdest Dich über Begleitung freuen? Dann frag diesmal in Deinem Freundes- & Bekanntenkreis, ob das nächste Mal jemand gerne mitkommen möchte. Oder such dafür vielleicht im Internet nach Gleichgesinnten?

Übung 2: Schaue Deinen Mitmenschen häufiger in die Augen

Es sind wie gesagt oft die kleinen Dinge, die den meisten Mut erfordern. Vielleicht schämst Du Dich ein bisschen dafür, dass Du Menschen nie in die Augen schaust, sondern immer knapp daneben auf die Nasenwurzel oder die Augenbrauen. Aber Augen haben nun mal eine mystische Kraft, die oft einschüchtern kann.

Versuch daher zukünftig den Personen, mit den Du so sprichst (bspw. bei der Arbeit ), mindestens für ein paar Sekunden in die Augen zu schauen und den direkten Blickkontakt zu suchen. Das ist wirklich eine klasse Übung/Challenge, bei der Du Mal für Mal immer mehr spüren wirst, wie dabei Dein Selbstvertrauen wächst und Du etwas mutiger wirst.

Übung 3: Stell Dich Deiner (irrationalen) Angst

Hast Du furchtbare Angst vor Spinnen oder Schlangen? Oder fürchtest Du Dich selbst im Hochseilgarten trotz Stahlseilen & doppelter Sicherung vor einem Sturz? Irrationale Ängste zu überwinden hat den Vorteil, dass Dir dabei mit aller größter Sicherheit nichts Schlimmes passieren wird.

Frag zum Beispiel bei einem Tierhändler nach, ob der Dir einmal eine harmlose Spinne oder Schlange auf die Hand setzen kann. Das wird zwar ein unglaublich herausforderndes Erlebnis und im ersten Moment wirst Du Dich vermutlich noch sehr davor fürchten, aber wenn es erst einmal vorüber ist, wirst Du erkennen, dass Dir dabei nichts passiert ist und plötzlich hast Du auf diese Weise Deine Angst mit großem Mut in die Flucht geschlagen! Genau solche Erfolgserlebnisse bzw. Deine irrationalen Ängste können Dir also dabei helfen, Deinen Mut zu trainieren und immer weiter zu steigern.

Übung 4: Trage ein „gewagtes“ Kleidungsstück

Magst Du knallige Farben, aber findest sie zu gewagt? Oder magst Du vielleicht als Mann die Farbe rosa, aber hast Sorge, dass Du dafür belächelt wirst? Oder würdest Du gerne mal etas ausgefallener Muster bei Deinen Klamotten tragen?

Unsere Kleidung ist oft das Erste, was anderen Menschen an uns auffällt und man wird schnell darauf angesprochen. Wenn Du nicht gerne im Mittelpunkt stehst oder immer fürchtest, dass Deine Mitmenschen sich über Dich lustig machen könnten, dann kann es schon sehr viel Mut erfordern, ein solches, auffälliges Kleidungsstück zu tragen.

Schau also doch mal in Deinen Kleiderschrank. Welches Teil magst Du eigentlich richtig gerne, aber Du hast es schon ewig nicht mehr angehabt, weil es zu „gewagt“ ist? Zieh es an und freu Dich, wie glücklich Dich dieses Outfit macht. Kannst Du jetzt auch Dein Haus verlassen und selbstbewusst der Welt begegnen? Tu es, und Dein Mut wird nach dieser Challenge größer sein, als davor. Versprochen!

Übung 5: Sag offen & selbstbewusst Deine Meinung

Wenn Du mit anderen Menschen redest, wie oft sagst Du „Ja“ und „Stimmt“? Bist Du auch tatsächlich immer der gleichen Meinung? Oder hast Du einfach nur dankbar die Meinung eines anderen übernommen, um nicht aufzufallen oder anzuecken?

Achte einmal darauf, ob Du tatsächlich schon eine eigene Meinung zu einem Thema entwickelt hast. Wenn ja, dann trau Dich einmal, sie auszusprechen. Sag einfach mal „Das sehe ich aber anders!“ oder „Finde ich um ehrlich zu sein nicht, denn…“.

Du kannst das Ganze auch zu einem Spiel machen, indem Du sozusagen des Teufels Advokat spielst. Versuche einfach, aus Prinzip Gegenargumente zu finden und die Meinung des Gegenübers kritisch zu analysieren. Anschließend kannst bzw. solltest Du dann am besten offenbaren, dass Du nur den Advocatus Diaboli gespielt hast – und dann Deine tatsächliche Meinung preisgeben. Mach das aber bitte nur in Situationen & bei Personen, bei denen Du weißt, dass diese sich von so etwas nicht gleich angegriffen fühlen.

Übung 6: Sprich eine fremde Person an

Für viele ist es einer der mit Abstand größten Schritt aus ihrer Komfortzone, ohne jeden „triftigen“ Grund eine fremde Person anzusprechen. Deswegen ist es auch die perfekte Übung bzw. Challenge, um Dein Selbstvertrauen aufzubauen und mutiger zu werden.

Außerdem gewinnst Du damit einen großen Vorteil. Denn wenn Du erst einmal mutig genug bist, fremde Personen anzusprechen, dann kannst Du Dir ständig Hilfe holen. Zum Beispiel indem Du Menschen nach dem Weg, der Uhrzeit oder dem besten Restaurant in der Nähe fragst. Oder Du kannst auch jemanden ein Kompliment machen und sie werden Dich höchstwahrscheinlich mit einem Lächeln belohnen, was Dir garantiert den Tag & Deine Laune versüßen wird.

Übung 7: Bitte Deinen Vorgesetzten nach einer Gehaltserhöhung

Steckst Du schon lange im gleichen Job, in der gleichen Position mit dem gleichen Gehalt? Schiebst Du oft Frust, weil Du einen guten Job machst, aber nicht richtig wertgeschätzt wirst? Und eigentlich weißt Du auch, wie Du Dich wieder mehr gewürdigt fühlen würdest: Mit einer kleinen Schippe mehr Gehalt oben drauf.

Überlege Dir also Argumente, die Du Deinem*r Chef*in vorlegen könntest, warum Du mehr Geld verdienst. Je konkreter Du Deinen Wert beweisen kannst, desto besser. Vielleicht kannst Du auch einen variablen Leistungsbonus aushandeln. Wenn Du im nächsten Jahr bestimmte Leistungen erbringst, erhältst Du dafür einen Bonus.

Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du Dich ja zunächst auf ein paar neue Jobs bewerben. Wenn Du da in Gespräche kommst, kannst Du Dein Wunschgehalt verhandeln. Im Gespräch mit Deinem aktuellen Job kannst Du dann selbstbewusst sagen: „Wenn Sie mir dieses Geld nicht zahlen, dann tun es andere.

Schlusswort: Mit Mut kommt automatisch mehr Selbstvertrauen

Mut muss man üben! Es wird immer Dinge im Leben geben, die Dir Unbehagen bereiten oder vor denen Du Angst hast. Du wirst also leider nicht eines Tages aufwachen und endgültig mutig sein und alles machen, wovor Du immer Bammel hattest.

Aber Du kannst jeden Tag ein bisschen mutiger werden. Jeden Tag einen kleinen Schritt aus Deiner Komfortzone machen. Und jeden Tag damit Deine Komfortzone ein bisschen vergrößern. Und Mut kommt allein. Denn mit Deinem Mut wächst automatisch auch Dein Selbstvertrauen.

Du vertraust mehr und mehr darauf, dass Du es schon schaffen wirst, auch wenn Du momentan noch nicht weißt wie. Je mehr Herausforderungen Du meisterst, desto mehr wirst Du in Zukunft darauf vertrauen, dass Du auch die nächste Herausforderung schaffst.

Nutze Dein Potenzial,
Alex Bellon