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Smalltalk lernen: Effektive Tipps, häufige Fehler & interessante Themen

Du möchtest eine Person ansprechen, aber hast keine Ahnung, worüber Du mit ihr sprechen kannst? Dir schießen bei diesem Gedanken bestimmt sofort Fragen in den Kopf, wie zum Beispiel: „Womit beginne ich das Gespräch?“, oder „Was sage ich, wenn plötzlich ein peinliche Stille aufkommt?

Solche Überlegungen machen einem oft Angst und rauben enorm viel Selbstvertrauen. Und ehe Du Dich versiehst, ist die Gelegenheit verflogen!

Damit Dir so etwas nie wieder passiert, stelle ich Dir hier meinen Leitfaden für perfekten, charismatischen Smalltalk vor, so dass Du in Zukunft jederzeit aufregende Gespräche beginnen, führen und spielend einfach vertiefen kannst.

1. Perfekten, ersten Eindruck für den Gesprächsstart kreieren

Der erste Eindruck ist entscheidend! Wenige Millisekunden nach dem ersten Kontakt bildet sich Dein Gegenüber schon ein Bild von Dir. Achte auf deine Körpersprache und trainiere Dich regelmäßig darin, aufrecht zu stehen und deine Arme sinnvoll einzusetzen.

Eine aufgerichtete und nicht verschränkte Körperhaltung signalisiert deinem Gegenüber Vertrauen und Offenheit. Darüber hinaus ist es auch sehr wichtig, dass Du ein schönes Lächeln zeigst. Nicht zu aufgesetzt und am besten sollte dieses leichte Grinsen aus Deiner inneren Zufrieden- und Selbstsicherheit entstehen.

2. Die häufigsten Fehler beim Smalltalk

Hier folgt nun eine kleine Liste der häufigsten und gleichzeitig fatalsten Fehler, wenn es um das Thema Gespräche sympathisch eröffnen/starten geht:

2.1. Du fragst und antwortest geschlossen

Fragen mit einem Ja, Nein, Gut und Danke zu beantworten geht schnell, besitzt aber überhaupt keine Tiefe. Genauso sind es die jeweiligen Fragen dazu. „Wie geht es Dir?“, „Was machst Du beruflich?“, „Wo kommst Du her?“, …

2.2. Du denkst zu viel zu viel nach

Smalltalk ist locker und entspannt und sollte nicht das Gefühl eines Kreuzverhörs mit sich bringen. Entspanne Dich, strahle mit deinem Selbstbewusstsein. Gedanken über dein Aussehen oder was Du jetzt als Nächstes sagen könntest, blockieren Dich in Wahrheit nur und lassen Dich weniger locker und folglich weniger charismatisch wirken.

2.3. Du bist emotionslos

Smalltalk muss nicht nur auf einer einfachen und logischen, ernsthaften Ebene stattfinden. Menschen lieben Emotionen, gerade dann, wenn sie einem lebhaft durch Geschichten erzählt werden.

2.4. Du reistest “tote Themen

Ja wir wissen wie nervig die Corona-Pandemie ist/war und jetzt über die Politik des letzten Jahrhunderts zu diskutieren macht das Gespräch auch nicht interessanter. Trau Dich also ruhig ein Thema sofort zu wechseln, wenn Du spürst, dass das aktuelle irgendwie nicht so richtig passt bzw. nicht unterhaltsam ist. Viele Menschen warten in einer langweiligen Gruppenkonversation nur auf jemanden, der endlich mal etwas Interessantes anspricht!

2.5. Der unendliche Redefluss

Weißt Du was Menschen am liebsten tun? Richtig, über sich selbst reden. Gerade, wenn es interessante Themen geht! Versuche dich etwas zu bremsen und lass anderen den Vortritt. Das gibt dir Zeit deine Antwort zu überdenken und im Anschluss daran das Gespräch weiter zu führen.

3. Wie Du richtig & sympathisch Smalltalk führst

Die richtige Wahl Deiner Gesprächsthemen

Um Smalltalk richtig zu führen ist es sehr wichtig zu wissen, welche Gesprächsthemen Du benutzen kannst, oder? In meinen Augen ist es noch wichtiger zu wissen, aus welchen Gegebenheiten Du Themen und Fragen heraus formulieren kannst. Das macht es entspannter und flexibler in vielen Situationen. Ein Gespräch beginnen oder führen kannst Du immer aufgrund von 3 Gegebenheiten:

  • 1. Der Umgebung

  • 2. Einem Kompliment

  • 3. Einer Beziehung/Verbindung

Ein umgebungsspezifisches Thema wäre zum Beispiel eine Veranstaltung, welche Du gerade besucht hast. Hier könntest Du andere Teilnehmer nach ihrer Meinung zum Vortrag fragen und herausfinden, welcher Teil ihnen besonders gut gefallen hat. Ein Gespräch kannst Du auch hervorragend durch ein Kompliment beginnen oder fortführen. Dir gefällt etwas an deinem Gegenüber oder Du hegst Interesse für die gleiche Marke an Schuhen?

Scheu dich nicht es anzusprechen und erfrage den Grund hinter der angesprochenen Sache. Wenn Dir zum Beispiel auffällt, dass dein Gegenüber besonders sportlich ist und sehr ausgeprägte Waden besitzt, könntest Du ihm/ihr deine Bewunderung aussprechen und nach seinem Training fragen. Oder wenn zum Beispiel eine Frau besonders interessantes Schuhwerk trägt, könntest Du ihr mitteilen, wie sehr ihr diese Farbe steht und warum sie jene Schuhe trägt.

Eine weitere Möglichkeit, um in ein Gespräch einzusteigen, ist nach der Beziehung von Leuten zueinander zu fragen. Erkundigst Du Dich nach der Verbindung zwischen Gruppenmitgliedern, kannst Du so ganz entspannt in ein bereits laufendes Gespräch, zum Beispiel bei einer Party, einsteigen.

Schluss mit peinlicher Stille

Ein weiterer Punkt, vor dem viele Menschen Angst haben, ist peinliche Stille. Umgehen, kannst Du diese mit den folgenden, simplen Tipps:

Frag nach dem Warum

Sobald Du nach dem Warum fragst, offenbart Dir Dein Gegenüber oft in einer emotionalen Antwort ihren Beweggrund und Emotionen sind genau Das, was wir erreichen wollen!

Frag nach Extremfällen

Was war das Verrückteste / Peinlichste / Außergewöhnlichste / Spannendste / Unvernünftigste/ etc., was Du je gemacht hast? Hierbei fangen viele an zu grübeln. Die daraus resultierenden Antworten und Geschichten sind nicht nur geniale Gesprächsfüller, sondern offenbaren Dir auch einen tieferen Einblick in die andere Person. Hier kommen sehr oft sehr skurrile und verrückte Geschichten zusammen, welche ein Gespräch beleben und dazu neigen, dass sich beide Gesprächsparteien etwas mehr öffnen.

Zeige Substanz

Eine Persönlichkeit zu besitzen mit echter Substanz wiegt deutlich schwerer, als jeder Tipp zum Thema Kommunikation! Gerade dann, wenn auch mal Gegenfragen auf dich zurückkommen. Es ist wichtig, dass Du ein interessantes Leben führst, damit Du auch spannende Storys auspacken kannst. Des Weiteren beinhaltet eine starke Persönlichkeit bereits gut ausgeprägte rhetorische Fähigkeiten.

Um auf mögliche Gegenfragen die richtigen Antworten parat zu haben, kann es von Vorteil sein sich vorzubereiten. Das bedeutet nicht, dass Du jedes Mal einen Spickzettel parat haben musst. Du kannst Dir daheim einfach ein paar interessante Antworten auf die Fragen überlegen und verinnerlichen.

Sofort interessantere Gespräch durch offene Fragen

Fragen nach dem Warum oder den Extremfällen sind hier bereits gute Beispiele. Offene Fragen kennzeichnen sich dadurch, dass sie nicht einfach mit kurzen Antworten abgeschlossen werden können. Um diese zu beantworten, braucht es Zusammenhänge, Meinungen und Erfahrungen der jeweiligen Person.

Eine geschlossene Frage wäre zum Beispiel: „Wie wird das Wetter heute?“. Umgewandelt in eine Offene würde diese dann lauten: „Was denkst Du, wie wird das Wetter heute und warum?“ Darüber könnte dann möglicherweise eine spannende Diskussion in Richtung Klimawandel stattfinden.

Du siehst man kann, aus vielen einfachen Fragen, deutlich mehr machen. Auch eine absolute Standardfrage lautet: „Wie geht’s Dir?“ Etwas abgewandelt könnte diese Erkundigung auch: „Wie geht’s Dir auf einer Skala von 1-10? … Oh ok, warum heute nur eine 7?“, lauten. Ich denke, Du verstehst, was ich meine.

Auch eine sehr tolle Frage ist die, nach der Meinung anderer! Du kennst das bestimmt selber, sobald sich jemand nach Deiner Meinung erkundigt, fühlst Du Dich wichtig. Gerade wenn, um diese mit vollem Ernst gebeten wurde. Und genau dieses Gefühl kannst Du auch an Deine Gesprächspartner weiterleiten.

Was ist Deine Meinung über diesen Vortrag / diese Schuhe / aktuelle Beziehungen / Social-Media / etc.?“ Interessierst Du Dich nach jemandes Meinung, kannst Du sicherlich mit einer längeren und emotionaleren Antwort rechnen, als wenn ihr einfach nur oberflächlich über ein Thema herfallt.

Was machst Du beruflich?“ – So antwortest Du am besten darauf

Ich denke, dass diese Frage oft in vielen eine gewisse Reibung erzeugt. Wenn wir darauf antworten, würden wir gerne gleichzeitig unser Gegenüber davon überzeugen, dass unser Job etwas außer gewöhnliches ist. Ganz gleich, ob der nun ausgeführte Beruf wirklich spannend oder weniger interessant ist! Welchen Job Du nun letzten Endes ausführst ist egal, wenn es darum geht interessant zu wirken. Denn hierbei geht es nicht um das Was, sondern um das Warum.

Mal ein Beispiel: Du wirst auf einer Party von jemandem gefragt was Du so beruflich treibst. Deine Antwort könnte statt einem einfachen, „Ich bin KFZ-Mechatroniker“, besser so lauten: „Mein Job ist es, dafür zu sorgen, Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zu geben. Als KFZ-Mechatroniker liebe ich es an starken Motoren zu arbeiten, gerade wenn es darum geht diese zu tunen. Die Freude in den Augen der Leute, wenn sie ihren Wagen in neuer Performance erleben können, erfüllt mich jedes einzelne Mal aufs Neue mit Stolz!

Das klingt doch schon deutlich besser, nicht wahr? Dein Warum ist entscheidend! Deine Antwort braucht Emotionen und eine Geschichte. Menschen lieben Emotionen und aus diesem Grund wird Dich so eine Antwort deutlich abheben.

Sofort Sympathie aufbauen beim Kennenlernen

Für jeden Menschen ist sein Name das schönste und bedeutungsvollste Wort!“ Dieses Zitat von Dale Carnegie spricht absolut die Wahrheit. Du kennst das bestimmt selbst. Du unterhältst Dich mit einer Person und sie hat sich Deinen Namen gemerkt. Sie benutzt in Eurem Gespräch immer wieder mal Deinen Namen.

Du fühlst Dich augenblicklich geschmeichelt und wertgeschätzt, weil jemand Dich direkt beim Namen nennt und sich diesen gemerkt hat. Tu es daher am besten diesem fiktiven Gesprächspartner gleich und versuche öfters des Menschen Lieblingswort zu nennen. Und zwar: Seinen/ihren Namen!

Bist Du gerade dabei jemand Neues kennenzulernen und ihr seid bereits unabsichtlich über den Punkt des bloßen Vorstellens hinaus, so kannst Du zwischendrin einfach mal fragen: „Im Übrigen, wie ist eigentlich Dein Name?“ Das erzeugt auch nachträglich noch positive Emotionen bei Deinem Gegenüber und hinterlässt einen guten ersten Eindruck.

Smalltalk meistern mit diesem Gesprächsstarter (Skalen-Technik)

Ich denke, dass wirklich jeder diese Frage kennt: „Hey, wie geht es Dir?“ Diese Frage wird in fast allen Fällen als Gesprächsstarter genutzt und dient eher als Höflichkeit, statt als Frage mit echtem Interesse. Eine Möglichkeit, um aus dieser Frage enorm viel Potenzial zu schöpfen, ist die sogenannte Skalen-Technik. Durch diese Methode kannst Du sofort ein tieferes und offeneres Gespräch einleiten und das alles, nur durch diese kleine Ergänzung.

Und so simpel funktioniert die Skalen-Technik:

Statt einem standardisiertem „Hey, wie geht’s Dir?“, fragst Du zukünftig lieber: „Hey sag mal, wie geht es Dir heute auf einer Skala von 1-10?

Das mag sich gerade im Lesefluss etwas merkwürdig anhören, aber glaube mir, wenn ich sage, dass diese Frage pures Gold ist. Sie animierten deinen Gegenüber dazu, tiefer nachzudenken und sich zu öffnen. Des Weiteren ist es sehr enorm selten, dass jemand ernsthaft nach dem eigenen Wohlbefinden fragt.

Dieses Interesse wird Dein Gegenüber sehr freuen und bildet eine Basis für ein weiterhin tiefgründiges Gespräch. Diese Frage kannst Du sowohl als Gesprächsstarter, als auch inmitten einer laufenden Unterhaltung einsetzen. Die Skalen-Technik kannst Du selbstverständlich auch auf andere Fragen übertragen. Einige Beispiele findest Du weiter unten in einer kleinen Beispielsammlung.

4. Beispielsammlung für interessante Fragen für den Smalltalk

    Beim Friseur:

  • Und wie lange habt ihr Euren Laden schon?
  • Warum bist Du Friseur geworden?
  • Was war der schwierigste Kunde, den Du jemals hattest?
  • Was ist Deine Meinung über Buzz-Cuts?
  • Sind Dir schon mal Fehler beim Schneiden passiert?

    An der Kassenschlange:

  • Was denkst Du, sind Bio-Bananen besser als die Normalen?
  • Anscheinend kaufst Du ja nur Gemüse und Salate, warum das?

    Die Umgebung nutzen:

  • Und? Wie fandet ihr den Vortrag?
  • Was denkt ihr über den angesprochenen Aspekt, dass…?
  • Welche Stelle hat Euch besonders gefallen?

    Komplimente nutzen:

  • Das sind ja echt außergewöhnliche Schuhe, haben die eine spezielle Bedeutung?
  • Du siehst echt klasse aus, wie machst Du das? Jeden Tag Sport, nur Proteine und Salat, etc. Was ist dein Geheimnis?

    Verbindungen nutzen:

  • Und, woher kennt ihr Euch?
  • Woher kennt ihr den Gastgeber?
  • Welche Verbindung habt ihr zu dem Sprecher? Warum seid ihr hier?

    Den Namen der Person richtig nutzen:

  • Hey, Du Fabian? Kann ich…
  • Was denkst Du über XY, Daniel?
  • Und, was hältst Du von Idee, finanziell unabhängig zu sein, Laura?
  • Sarah, jetzt musst Du mich aufklären, warum trägst Du eigentlich immer nur schwarz oder weiß?

    Die Skalen-Technik nutzen:

  • Hey, sag mal, wie geht’s Dir eigentlich auf einer Skala von 1-10?
  • Und was würdest Du sagen XY, auf einem Level von 1-10, wo befindet sich da Dein Stresslevel?
  • Wie zufrieden bist Du mit Deinem neuen Job auf einer Skala von 1-10?
  • Wenn Du XY jetzt mal reflektieren müsstest, auf einem Level von 1-10, wie produktiv arbeitest Du zurzeit?

5. Smalltalk gekonnt zu interessanten Deeptalk verwandeln

Mit den hier bereits aufgelisteten Tipps kannst Du bereits effektiv und interessant Smalltalk führen. Aber Smalltalk ist und bleibt eben nur ein Gespräch, welches eher an der Oberfläche kratzt, als wirklich tiefsinnig zu sein. Um den sogenannten Bigtalk oder auch Deeptalk zu erreichen, ist es zunächst wichtig zu verstehen, auf welcher Basis zwischenmenschliche Kommunikation stattfindet.

Nach Steve Pavlina lässt sich Kommunikation in 4 Quadranten/Ebenen einteilen. Gestartet wird hier mit der mentalen Ebene. Sie beschreibt den wohl klassischen, logischen, rationalen Smalltalk. Jeder kennt ihn, diesen oberflächlichen, einfachen Tratsch zwischen Arbeitskollegen oder neu kennengelernten Menschen. Solche Gespräche sind von kurzer Dauer und gehen nicht sehr in die Tiefe.

Der nächste Quadrant wird auch als emotionale Ebene bezeichnet. Ein Gespräch auf diesem Level könnte das, zum Beispiel, mit einem Freund sein. Solche Unterhaltungen sind durch Emotionen gekennzeichnet. Du erzählst über eine blöde Situation aus der Arbeit oder wie toll Du das letzte Date gefunden hast.

Der dritte Quadrant ist die spirituelle Ebene. Wenn beide Gesprächspartner über Themen sprechen, welche auf gemeinsamen Interessen und Werten beruhen, dann befinden sich beide auf dieser Ebene. Solch ein Gespräch ist sehr tiefgründig und kann sehr lang werden. Besser bekannt ist diese Art der Unterhaltung als sogenannter Big- oder Deeptalk.

Und der letzte Quadrant ist die physische Ebene. Diese spielt besonders bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle. Wenn Du Dich von jemandem äußerlich hingezogen fühlst, dann hast Du eine Verbindung auf der physischen Ebene.

Kommuniziere ehrlich & offen Deine Werte

Um Smalltalk zu überspringen und hin zum Deeptalk zu gelangen, gibt es nur einen Weg. Kommuniziere beim Small- bzw. dann spätestens beim Deeptalk Deine Werte und das am besten so schnell wie möglich. So kannst Du nämlich herausfinden, ob Dein Gegenüber ähnliche Interessen vertritt oder ihr vielleicht doch so unterschiedlich seid, dass sich der Versuch eine stärkere & tiefere Verbindung zu der Person aufzubauen nicht lohnt.

Wenn Du zum Beispiel nach deinem Beruf gefragt wirst, dann kannst Du nach deiner eigentlichen Antwort noch anhängen, WARUM Du genau diesen Job ausführst und was dein Ziel für die Zukunft ist. Frag Dein Gegenüber nach ihrer Vorstellung und finde heraus, ob ihr auf Euch auf der gleichen Wellenlänge befindet.

Wenn ja, dann kannst Du direkt auf die spirituelle Ebene gehen und eine tiefere Unterhaltung mit der Person führen. Falls Eure Werte nicht übereinstimmen sollten, zwingt Dich niemand dazu das Gespräch abzubrechen. Natürlich kann man auch nur auf den ersten beiden Quadranten kommunizieren, die meisten Freundschaften beruhen sogar nur auf diesen.

Aber wenn es darum geht, auch in Zukunft tiefe und interessante Beziehungen zu gleichgesinnten Personen zu finden, dann solltest Du möglichst viele Menschen kennenlernen und auch aussortieren.

6. Zusammenfassung: Smalltalk lernen & meistern

Der erste Eindruck entscheidet darüber, wie uns unser Gegenüber wahrnimmt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Du auf ein gepflegtes, äußeres Erscheinungsbild und deine Körpersprache achtest. Neben diesen Dingen sollte auch Deine Gestik und Mimik nicht ganz eingefroren sein. Ein intrinsisch entstehendes Lächeln macht Dich sofort sympathischer.

Wenn es um die Wahl der Gesprächsthemen geht, kannst Du Dich ganz einfach an 3 Ansätzen orientieren. Der Umgebung, der Beziehung oder Verbindung zwischen Personen und an Komplimenten. Diese Ansätze eignen sich hervorragend dazu, um Gespräche zu beginnen oder fortzuführen.

Gesprächspausen und peinliche Stille kann niemand leiden. Deswegen wird es Zeit mal interessante Fragen zu stellen. Fragen nach dem Warum und nach Extremfällen helfen Dir dabei und bringen das Gespräch auf ein tieferes Level. Eine Persönlichkeit mit Substanz kann Dir bei Fragen und Gegenfragen auch eine große Hilfe sein, denn eine spannend erzählte Story aus deinem Leben fesselt deutlich mehr, als eine plump und leblos erzählte Geschichte.

Zeige echtes Interesse für Dein Gegenüber

Aber was genau ist die Besonderheit an Fragen nach dem Warum und Extremfällen? Es sind offene Fragen, welche nicht einfach mit einem Ja oder Nein beantwortet werden können. Sie fordern Deine Gegenüber zum emotionalen Erzählen und Nachdenken auf. Das ist absolute Basis, wenn es darum geht tiefe und interessante Gespräche zu erleben.

Noch mehr Wertschätzung gefällig? Dann wird es Zeit, diese lahme und bereits tausende Male durchgekaute Anrede, etwas umzuformen. Mit der Skalen-Technik zeigst Du bspw. ein echtes Interesse an dem Zustand einer Person. Dein Gegenüber wird sich sofort mehr wertgeschätzt fühlen.

OK! Ich hoffe Dir hat dieser Artikel gefallen und bereits jetzt weitergeholfen. Nun liegt es an dir, die vielen wertvollen & nützlichen Kommunikations-Tipps & Ideen, die Du hier kennengelernt hast, mitzunehmen und am besten erfolgreich schon bei Deinem nächsten Smalltalk anzuwenden. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Erfolg & jede Menge interessante Gespräche!

Nutze Dein Potenzial,
Eugen Bellon