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Körpersprache deuten, wie ein FBI-Agent

Körpersprache deuten, wie ein FBI-Agent
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Kategorie: Kommunikation

Jeder, der einmal eine Folge von „Sherlock Holmes“ oder „The Mentalist“ gesehen hat, träumt wohl davon: Menschen zu verstehen, ihre Körpersprache in Bruchteilen von Sekunden zu lesen und ihre Absichten zielsicher zu ergründen.

Natürlich wird es nie möglich sein, exakt zu wissen, was Dein Gegenüber gerade denkt, aber häufig ist es tatsächlich möglich, konkretere Aussagen bzw. Vermutungen über die aktuelle Stimmungslage unseres Gegenübers treffen zu können, wenn man sich mal etas genauer mit dem Thema Körpersprache & Körpersprache deuten befasst hat.

Hast Du Dich einmal mit Körpersprache & Signalen auseinandergesetzt wird es Dir zudem leichter fallen, Deine eigene Körpersprache in bestimmten Situationen so abzuändern, dass Dich Positivität, Souveränität und Selbstsicherheit wie eine Aura umgibt und Du so automatisch überzeugender & selbstbewusster auf andere wirkst.


Warum Körpersprache & nonverbale Kommunikation so wichtig ist

Warum Körpersprache so wichtig ist

Deine Worte sind meist Mittel zum Zweck um Deine Gedanken und Absichten zu kommunizieren. Dabei entscheidet Deine Körpersprache, also Deine Haltung, Position zum Gegenüber und Deine Mimik, über den Erfolg Deiner Kommunikation mit anderen Menschen.

„Die Worte, die aus deinem Mund kommen, sind nur ein Tropfen in dem Ozean der Kommunikation“. – Oder wissenschaftlich gesprochen: 60% Deiner Kommunikation sind keine gesprochenen Worte.

Deshalb werde ich Dir in diesem Artikel beibringen, wie Du diese 60% einsetzen kannst, um Deinen Worten mehr Ausdruck zu verleihen. Wie Du die Körpersprache von anderen lesen kannst, um Dein Verhalten anzupassen oder zu erkennen, wenn jemand nervös ist, weil er beispielsweise lügt. Ja, es wird Dir sogar möglich sein, durch Deine Körpersprache hohen sozialen Status und dadurch Attraktivität zu kommunizieren.

Eine Sache noch, bevor ich Dir spezifische Methoden aufzeige, um Deine Körpersprache zu verbessern. Erinnere Dich, dass keine Geste „universal“ ist. Überkreuzte Arme können ein Signal der Blockade sein, manchmal sind sie jedoch einfach zum Warmhalten oder eine bequeme Position.

Sich die Augen zu reiben, könnte für Frustration stehen, könnte auch einfach bedeuten, dass jemand müde ist. Versuche, in einzelne Gesten nicht zu viel zu „wörtlich“ hineinzuinterpretieren. Was zählt ist der Gesamtausdruck der Körpersprache einer Person. Leg also nicht Alles auf die Goldwaage, sei aufmerksam und achte auf die gesamte Körpersprache.

Merk Dir deshalb:

Versteife Dich nicht auf ein Merkmal, wie beispielsweise überkreuzte Arme, welches Dich glauben lässt, Dein Gegenüber hätte kein Interesse mehr an Dir bzw. eurem Gespräch. Das muss nicht in jeder Situation & bei jeder Person automatisch stimmen!

Im Folgenden lernst Du zunächst, die Körpersprache von anderen zu deuten bzw. die typischsten Signale/Vermutungen, die uns die Körpersprache unseres Gegenübers verraten kann. Im zweiten Teil widmen wir uns Deiner eigenen Körpersprache, also was Du nonverbal kommunizierst und wie Du attraktiver, selbstsicherer und entspannter auftrittst.


Körpersprache von anderen deuten

Der größte Irrtum beim Deuten von Körpersprache

Das solltest Du auf keinen Fall tun, wenn Du die Körpersprache Deiner Mitmenschen liest: Hauptsächlich auf das Gesicht achten und ihm zu viel Bedeutung beimessen. Der Grund ist simpel. In unserer Gesellschaft wird einem als erstes beigebracht, mit dem Gesicht zu lügen, bzw. Deine wahren Empfindungen zu verstecken. Damals hat man Dir vielleicht gesagt, als Du das erste Mal Spinat probiert hast: „Mach nicht so ein Gesicht“

Damit Du Körpersprache trotzdem richtig deuten kannst, gebe ich Dir hier wichtige Anhaltspunkte mit, an denen Du Dich orientieren solltest. Natürlich gibt die Mimik auch manchmal Dinge preis, doch die meisten Menschen haben z.B. gelernt, ein falsches Lächeln aufzusetzen.

Körpersprache deuten über die Augen

Augen sind die Fenster zur Seele“ – Tausche „Seele“ mit „Persönlichkeit“ und das Zitat ist gar nicht mehr weit weg von der Wirklichkeit. Größere Pupillen und längerer Blickkontakt sind ein Zeichen von Interesse und Anziehung, die Dein Gegenüber verspürt.

Selbst Menschen mit einer sehr starken Persönlichkeit schauen hin und wieder während des Gesprächs weg. Schaut Dir jemand die ganze Zeit in die Augen (Du wirst es vermutlich als Starren wahrnehmen), solltest Du hinterfragen, ob Dein Gegenüber Dich gerade anlügt.

Körpersprache deuten über die Gangart

Körpersprache äußert sich nirgends so gut wie beim Laufen einer Person. Setz Dich einfach mal auf eine Bank in der Innenstadt oder im Park und beobachte. Die Theorie zum Deuten von Körpersprache behandeln wir hier, doch für die Praxis musst Du selbst aktiv werden. Du lernst ungemein viel, indem Du einfach nur beobachtest!

Die Art und Weise wie ein Mensch läuft repräsentiert in hohem Maße seine Persönlichkeit.

Bewegt sich eine Person mit kleinen, schnellen Schritten, vermeidet Augenkontakt und sieht nur zu Boden sind das alles Anzeichen für eine schwache Persönlichkeit. Es wirkt sogar so, als hätten die Schritte dieser Person keinerlei Bedeutung für sie selbst, als hätte sie gar kein Ziel vor Augen.

Vielleicht kennst Du diese Filme, in denen die Hauptfigur viel langsamer als alle anderen durch die Menge läuft. Trotzdem, oder gerade deshalb(!), kannst Du nur auf ihn achten. Weite, langsamere Schritte, langer Augenkontakt und eine aufrechte Haltung sind Zeichen einer starken Persönlichkeit. Diesmal wird es Dir so vorkommen, als wären die Schritte dieser Person wirklich von Bedeutung, weil sie selbst davon überzeugt ist.

Körpersprache deuten über das gesprochene Wort

Ich meine hiermit nicht den Inhalt, den jemand von sich gibt. Sei aufmerksam und versuche auf die kleinen Worte zu achten, die eine Person immer wieder verwendet. Ähnlich wie die nonverbale Kommunikation gibt es Phrasen, die den Sinn eines Satzes nicht wirklich verändern, aber es Dir ermöglichen, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit dieser Person zu ziehen.

Phrasen wie z.B. „Glaube ich / denke ich“, „Ich weiß nicht“ oder „Ich bin mir nicht ganz sicher“ und Wörter wie beispielsweise „Eigentlich“, „Vielleicht“ oder „Vermutlich“ dienen der Relativierung von Aussagen und zeugen von mangelndem Selbstvertrauen. Benutzt Dein Gegenüber vermehrt diese Wörter, deutet das auf eine schwächere Persönlichkeit, also auf jemanden, der nicht dazu steht, was er denkt, fühlt oder anderweitig wahrnimmt.

Körpersprache deuten über die Stimme

Allein die Stärke der Stimme kann Dir Aufschluss darüber geben, wer der „Anführer“ einer Gruppe ist. Ob bei einem Arbeitstreffen oder unter Freunden in der Cafeteria, die Person mit der stärksten Stimme ist höchstwahrscheinlich das Alphatier in dieser sozialen Konstellation.

Die Stärke der Stimme hängt nicht nur von der Lautstärke ab, sondern auch von der Tonlage. Im zweiten Teil werde ich Dir Tipps geben, um Deine Körpersprache zu verbessern. Dort gehe ich auf eine einfache Übung ein, die Dir sofort eine stärkere Stimme verleihen wird.

Körpersprache deuten über die Arme und Hände

Arme und Hände werden oft unterbewusst vom Gehirn genutzt, um sich z.B. zu schützen oder Stress abzubauen. Sie sind ein sehr verlässlicher Anhaltspunkt und sollten in jedem Fall von Dir beachtet werden, wenn Du die Körpersprache Deines Gegenübers deuten willst.

Eine Person kratzt sich am Hals, am Nacken oder verdeckt immer wieder mit ihrer Hand Teile ihres Gesichts und ihre Augen. Das ist ein Zeichen von Nervosität. Mit der Geste des Verdeckens versucht sich die Person zu verstecken. Die Flucht ist ein Urinstinkt in uns, wenn Gefahr droht. Uns wurde jedoch beigebracht, nicht einfach wegzurennen, wenn wir uns unangenehm oder nervös fühlen.

Wir unterdrücken aktiv den Fluchtimpuls. Das Kratzen der Haut ist ein Weg durch die Stimulation des Nervensystem Stress zu lindern, der bei dieser Unterdrückung entsteht. Das Verstecken ist ein „Kompromiss“, den das Gehirn unterbewusst trifft, weil es nicht weglaufen kann und sich trotzdem schützen möchte.

Diese Reaktionen können auftreten, wenn Dein Gegenüber gezwungen ist zu lügen, Du ein Thema ansprichst, welches ihm sehr unangenehm ist oder Du ihm gerade zu nahe im Gespräch kommst und dadurch seine persönliche Grenze überschreitest.

Eine weitere Abwehrgeste sind überkreuzte Arme, kombiniert mit einem leicht abgewendeten Oberkörper. Es gibt noch weitere abwehrende Gesten, die meistens nicht als solche erkannt werden, da nur ein Arm beteiligt ist. Frauen tendieren beispielsweise dazu, mit einem Arm die gegenüberliegende Schulter zu berühren. Wohingegen Männer eher ein Getränk oder eine Flasche in der Hand halten und damit (und ihrem Unterarm) ihren Bauch verdecken.


Deine Körpersprache bewusst für Dich einsetzen

Körpersprache bewusst einsetzen

Schlechte Angewohnheiten eliminieren

Du bist bereits informiert und kennst Anhaltspunkte, um erfolgreich Körpersprache von Anderen zu lesen. Die größten Erfolge wirst Du erzielen, wenn Du negative, abwehrende Körpersprache bewusst auflöst und durch eine positive, offene Körpersprache ersetzt.

In diesem Abschnitt gebe ich Dir also konkrete Lösungsvorschläge, die Du nach Bedarf in allen Deiner sozialen Interaktionen integrieren kannst, um selbstsicher und attraktiver zu werden.

  • Achte auf Deine Worte. Du erinnerst Dich an die Möglichkeiten, um Aussagen zu relativieren. Beobachte Dich selbst, hör Dir bewusst zu, während Du sprichst. Streiche diese Phrasen und Wörter aus Deinem Wortschatz. Drückst Du Dich konkret und präzise aus, wirst Du merken, dass Dein Selbstvertrauen steigt und andere Dich mehr respektieren werden.

  • Setze Deine Stimme ein. Benutzt Du Deine Stimme richtig, werden Menschen Dich viel respektvoller behandeln, Du strahlst eine starke Autorität aus. Deshalb gebe ich Dir nun zwei ganz konkrete Wege, um Deine Stimme zu stärken. Stell Dir vor, dass Du Deine Worte wie einen Laserstrahl auf Deinen Gesprächspartner richtest. Stell Dir vor, dass der Laserstrahl durch Dein Gegenüber hindurchgeht und Du etwas hinter ihm treffen musst. Ein letzter Tipp zur Betonung: Wenn Du keine Frage stellst, beende Sätze nicht mit einer höheren Tonlage. Sonst erscheinen Deine Aussagen wie Fragen, was von geringerer Selbstsicherheit zeugt.

  • Achte auf Deine Gangart. Oben habe ich Dir beigebracht, wie Du eine starke Persönlichkeit nur anhand ihres Ganges erkennst. Beobachte Dich selbst beim Laufen. Rufe Dir beim Laufen stets in den Kopf, dass Du auf dem Weg zu Deinem Ziel bist. Dieses Ziel ist für Dich äußerst wichtig und bedeutungsvoll und so auch Deine Schritte. Wie ein Superheld schreitest Du bestimmt, aber nicht gehetzt durch die Menge. Hebe Dein Kinn um einen Zentimeter und halte Blickkontakt mit den Leuten. Schenke Menschen, die Dir entgegenkommen, ein Lächeln.



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Sofort sympathischer wirken mit diesen 4 Wegen

  • Kopfneigung. Ja, Du hast richtig gehört. Neige deinen Kopf ganz leicht (max. 10-20°) zu einer Seite. Ursprünglich eine Geste der Unterwerfung, da Du Deine Halsschlagader präsentierst. In einem Kampf würde man eher die Schultern zusammenziehen. So symbolisierst Du von Anfang an, dass Du nicht auf einen Kampf aus bist. Ergo: Du erscheinst sofort freundlicher und sympathisch.

  • Lächeln. Der Klassiker. Trotzdem sollte man sich regelmäßig daran erinnern, Fremde oder auch Freunde so oft es geht anzulächeln. Dein Gehirn schüttet Glückshormone aus, selbst, wenn Dein Lächeln anfangs gestellt ist. Du reduzierst Stress, bei Dir und sogar bei Deinem Gesprächspartner.

  • Augenbrauen heben. Beobachtest Du eine Zeit lang Menschen, so wirst Du feststellen, dass Bekannte und Freunde meist ganz kurz ihre Augenbrauen heben, wenn sie einander entdecken. Das kurze Heben der Augenbrauen ist sozusagen eine Begrüßung vor der eigentlichen Begrüßung (z.B. per Handschlag). Sprichst Du jemanden an, dann hebe kurz davor Deine Augenbrauen (Achtung! Nicht vergessen, sie direkt wieder zu entspannen. Übe es ein paarmal vor dem Spiegel). Aufgrund dieser, für Freunde typischen, Begrüßung wird Dein Gegenüber Dich unterbewusst und automatisch als potenzieller Freund einstufen.

  • Offene Handflächen. Sei es bei der Begrüßung oder bei Deinen Gesten im Gespräch: Drehe Deine Handinnenflächen so, dass sie zu Deinem Gegenüber zeigen. Die offenen Handflächen symbolisieren, dass Du nichts zu verbergen hast und unbewaffnet bist. Ich muss nicht weiter drauf eingehen, warum Du nun direkt freundlicher erscheinst.



Frauen ansprechen: Körpersprache beim Mann

Die Körpersprache beim Mann wird häufig unterschätzt, speziell, wenn es darum geht, eine Frau anzusprechen und sich danach mit ihr zu unterhalten. Es gibt viele “Dating-Coaches” da draußen, die Dir Gesprächsleitfäden verkaufen wollen. Dinge, die Du sagen kannst oder sollst, um gewisse Resultate bei der Frau zu erzielen.

Ich bin gewiss keiner dieser Coaches. Stattdessen bin ich der Meinung, dass Du, wenn Du authentisch bist (anstatt auswendig gelernte Sprüche wiederzugeben), nicht nur deutlich attraktiver auf die Frau wirken kannst, sondern dass Du dann auch schneller die Frauen findest, die Dich wirklich interessieren bzw. zu Dir passt. Denn mal ehrlich, Du würdest nicht mit jeder Frau auf dieser Welt in einer Beziehung sein wollen.


Entspannung und Gelassenheit strahlen eine ungeheure Attraktivität auf Frauen aus. Warum? Weil in der Steinzeit nur die Stammesführer (Alphatiere) entspannt sein konnten. Die ganzen Betatiere waren ständig angespannt und mussten bereit sein, Befehle zu befolgen. Ich weiß, dieses Gerede von Alpha & Beta klingt total idiotisch, aber das ist nun mal unsere evolutionäre Programmierung unseres Gehirnes und dagegen können wir uns nicht wehren, ob es uns gefällt, oder nicht!

Ein weiterer Bonus: Wenn Du entspannt bist, fällt es Dir leichter, klare Sätze zu formulieren, das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken und auf die Körpersprache der Frau zu achten. Kurzum: Schaffst Du es, Deinen Stress beim Ansprechen und im Gespräch zu mindern, werden Dir keine Grenzen mehr von Deinem Körper auferlegt.

Das Prinzip, welches ich Dir hier mitgeben werde, ist pures Gold wert. Denn es wird Dir erlauben, Dich in jeder Situation mental selbst zu unterstützen und zu stabilisieren. Nicht nur beim Ansprechen von hübschen Frauen. Ich will Dich nun nicht länger auf die Folter spannen, ich spreche vom sogenannten Framing.

Framing-Effekt oder Framing (Zu Deutsch etwa: Rahmungseffekt) bedeutet, dass unterschiedliche Formulierungen einer Botschaft – bei gleichem Inhalt – das Verhalten des Empfängers unterschiedlich beeinflussen“ – Wikipedia

Das Einzige, was Du das nächste Mal machen musst ist folgendes: Du stellst Dir selbst die richtigen Fragen. Dadurch werden Deine Handlungen in den „Gewinnrahmen“ eingebettet, Du wirst entspannter und selbstsicherer. Lass mich Dir ein Beispiel geben, wie so etwas aussehen könnte.

Anstatt zu überlegen, was alles schiefgehen könnte, wenn Du die Frau an der Bar ansprichst, fragst Du Dich: „Wenn das meine zukünftige Freundin wird, wie würde ich in unserem ersten Gespräch erscheinen wollen?“. Dadurch polst Du Dein Gehirn um. Es gibt nun gar nicht mehr die Alternative, nichts zu sagen.

Ein letztes Beispiel, das Dir zeigen soll, dass Framing auch im Alltag funktioniert. Anstatt Dich morgens zu fragen: „Warum tue ich mir das eigentlich jeden Morgen an?“, kannst Du Dir einfach folgende Frage stellen: „Wenn das mein letzter Tag auf Erden ist, welche Dinge würde ich besonders genießen? Sollte ich nicht vielleicht jeden Schluck Kaffee noch einmal bewusst schmecken? Jeden Regentropfen auf meiner Haut bewusst wahrnehmen?“


Gegenstände einsetzen, damit Dein Gegenüber sich Dir mehr öffnet

Körper und Geist beeinflussen sich ja bekanntlich gegenseitig. Hat Dein Gegenüber also eine defensive Gesprächsposition eingenommen, dann wird seine Körpersprache auch sein Denken beeinflussen. Menschen mit verschränkten Armen verhalten sich (oftmals!) defensiver und begegnen anderen mit mehr Skepsis in Gesprächen.

Hast Du nun die Körpersprache richtig gedeutet, kannst Du bewusst die defensive Haltung lockern. Locke sie aus der Reserve! Begrüße jemanden mit einem freundlichen Handschlag, frage nach der Visitenkarte oder biete an, ein Glass Wasser oder einen Kaffee für Dein Gegenüber mitzubringen. In einer Gruppe kannst Du Dinge herumreichen (bspw. ein Smartphone). Finde und nutze Wege, durch die Andere aufstehen oder ihren Sitzplatz & damit ihre Körperhaltung wechseln.

Denn es gilt: Je mehr sich die Körpersprache Deines Gesprächspartners öffnet & bewegt, desto mehr investiert er/sie auch emotional in die Konversation. Und wir Menschen schätzen die Dinge am meisten, in die wir viel investiert haben.

Augenkontakt nutzen, um Deinen Worten größeren Einfluss zu verleihen

Augenkontakt ist äußerst wichtig, aber, besonders, wenn Du nachdenkst, kann es schwierig sein ihn aufrechtzuerhalten. Die meisten Menschen fangen an zu reden und lassen ihre Blicke zu Boden oder in die Luft schweifen, um während des Gespräches nachzudenken zu können.

Hier eine Möglichkeit, wie Du Deine nonverbale Kommunikation enorm verbesserst, indem Du Deine Mimik einsetzt: Wenn Du wegsiehst, um nachzudenken, dann tu es vor Deiner Antwort. Mache eine Gesprächspause, setze einen nachdenklichen Gesichtsausdruck auf, während Du wegsiehst und blicke dann Deinem Gegenüber wieder selbstsicher in die Augen, wenn Du wieder anfängst zu sprechen.

Merk Dir deshalb:

Deine Worte werden dann noch mächtiger & wirkungsvoller / überzeugender sein, wenn Deine Augen sie dabei unterstützen.

Fazit – Körpersprache deuten

Du hast nun gelernt, Körpersprache zu deuten, Mimik & nonverbale Kommunikation zu verstehen und Du weißt jetzt sogar, wie Du Deine eigene Körpersprache positiv beeinflussen bzw. einsetzen kannst.

Das Einzige, was jetzt noch zählt, ist Entspannung. Geh relaxed ins nächste Gespräch, in die soziale Interaktion, in was auch immer. Das Wissen hast Du bereits. Du kannst Dich auf die Praxiserfahrung konzentrieren und je entspannter Du Dich in Deiner Kommunikation fühlst, desto besser kannst Du auf die Körpersprache Deiner Mitmenschen achten & sie deuten. Zusätzlich wirkt Deine Körpersprache natürlicher und ungezwungen.

Verstanden zu haben, welchen Einfluss Deine Körpersprache auf Deine Selbstwahrnehmung und auf Dein Selbstvertrauen hat, ist das A und O. Implementierst Du obige Tipps in Dein Leben, wirst Du schnell Fortschritte in der Effektivität Deiner Kommunikation sehen. Deine Mitmenschen werden Dich besser wahrnehmen, mehr respektieren, Dein Selbstbewusstsein wird steigen und Du wirst schneller neue Menschen kennenlernen können.

Nutze dein Potenzial,
Eugen Bellon

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Über Eugen Bellon

Eugen ist Unternehmer, Trainer & Mitbegründer von mehreren Online-Projekten/Firmen, darunter auch FlowFinder® Mehr →

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