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Selbstmotivation – 6 Tipps, um Dich schnell selbst zu motivieren

Kennst Du diese Morgen, an denen man am liebsten einfach nur im Bett bleiben würde? Oder diese Arbeitstage, wo die Gedanken immer wieder abdriften und Facebook sich einfach wie von selbst öffnet? Und dann nach der Arbeit noch Joggen gehen? Ne, lass mal heute – mir fehlt einfach jegliche Motivation!

Was, wenn Du Dich jederzeit selbst motivieren könntest? Warum Du nicht auf die Motivation warten musst, sondern sie aus deinem Inneren schöpfen kannst, erfährst Du in diesem Artikel. Dazu gibt es natürlich noch 6 praktische Tipps, wie Du Dich selbst motivieren kannst.

Was genau ist Motivation überhaupt?

Das Wort Motivation leitet sich von dem lateinischen Wort movere ab, das nichts anderes als bewegen heißt. Oder umgangssprachlich ausgedrückt: Motivation heißt, den Hintern hochkriegen.

Weiterhin gibt es die Unterscheidung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische Motivation bedeutet, dass die Anreize in äußeren Quellen liegen, aber nicht von Dir selbst kommen. Wenn Du Dich z.B. nur für den Gehaltscheck zur Arbeit schleppst, dann bist Du extrinsisch motiviert. Intrinsische Motivation kommt aus Deinem Inneren. Du tust etwas, weil es Dir Freude bereitet und weil es Dir wichtig ist. Wenn Du intrinsisch motiviert bist, hast Du mehr Energie und Geduld Dich Herausforderungen zu stellen, Du bist zufriedener und erfolgreicher.

Wie Du Dich effektiv & schnell selbst motivierst

Wir wissen nun also, dass wir sowohl unser Umfeld als auch unser Inneres anzapfen können, um daraus motivierende Energie zu ziehen. Im besten Fall suchen wir aber nach intrinsischen Motivationsquellen, damit wir langfristig motiviert bleiben.

Außerdem ist es sehr wichtig zu verstehen, dass unsere Motivation in unserer eigenen Hand liegt. Klar können wir darauf warten, dass uns der Chef eine Beförderung in Aussicht stellt, um uns zu motivieren. Aber wie oft passiert das schon? Außerdem wäre das ohnehin eine extrinsische Belohnung und würde damit sehr schnell seinen Effekt verlieren. Im Folgenden haben wir 6 Tipps für Dich, wie Du Dich langfristig selbst motivieren kannst.

6 Tipps, um Dich selbst richtig zu motivieren

Tipp 1: Finde heraus, was Dich wirklich motiviert & antreibt

Eine weitere innere Motivationsquelle sind unsere Werte. Jedem Menschen ist etwas besonders wichtig im Leben. Vielleicht legst Du besonderen Wert auf finanzielle Freiheit, persönliches Wachstum oder lebenslanges Lernen. Finde heraus, was Dir persönlich wichtig ist.

Überlege Dir nun, wie Du diese Werte ausleben kannst. Stell Dir z. B. die Frage „Was kann ich heute auf der Arbeit Neues lernen?“ Schon hast Du etwas, worauf Du Dich freuen kannst und steigerst damit augenblicklich das Level Deiner Motivation.

Tipp 2: Limitierende Glaubenssätze erkennen und umwandeln

Hast Du manchmal vielleicht Gedanken, wie die folgenden:

  • Sport ist Mord!

  • Das bringt bei mir doch eh alles nichts!

  • Ich hab doch sowieso alles schon versucht.

  • Ich habe einfach nicht das Glück, wie andere.

Diese Sätze sind Beispiele für negative Glaubenssätze, die sich in Deinem Unterbewusstsein eingenistet haben. Kein Wunder also, wenn Du keine Motivation für die Arbeit, Sport oder gesunde Ernährung finden kannst. Schließlich sind diese Glaubenssätze absolute Motivationskiller.

Indem Du negative Glaubenssätze erkennst, kannst Du sie außer Gefecht setzen. Oder noch besser: Du wandelst sie in positive Glaubenssätze um. Setze Dir tägliche Affirmationen, wie z.B. „Ich genieße Bewegung“ und programmiere somit Dein Unterbewusstsein um. Das schafft neue Energiequellen für Deine intrinsische Motivation.

Tipp 3: Die 25/5 Regel

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die ganz nebenbei auch Deine Motivation steigert. Wir können uns oftmals nicht aufraffen, weil die Aufgabe zu kompliziert scheint, das Vorhaben zu schwierig, der Berg zu hoch.

Bei der Pomodoro-Technik teilst Du die Aufgabe jedoch in leicht verdauliche 25 Minuten-Intervalle ein. 25 Minuten an etwas zu arbeiten klingt schon gar nicht mehr so schlimm, nicht wahr? Und das beste: Nach 25 Minuten gibt es 5 Minuten Pause als Bonus-Motivation.

Tipp 4: Dankbarkeit als natürlicher Stimmungsaufheller

Wir sind motivierter, wenn wir gut drauf sind. Aber stopp, nein! Das heißt jetzt nicht, dass Du zum Schnapsregal gehen sollst. Stattdessen kannst Du Dankbarkeit als natürlichen Stimmungsaufheller nutzen. Schreibe mindestens drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Wenn Du danach immer noch in Miesepeter-Laune bist, dann schreib nochmal drei Dinge auf und dann nochmal. Ob Du willst oder nicht, es wird Dich in eine bessere Stimmung versetzen!

Tipp 5: Finde (D)einen Motivationsbuddy

Dich immer wieder von allein aufzuraffen, kann auf Dauer ganz schön anstrengend werden. Mach es Dir leichter, indem Du Dir einen Motivationsbuddy suchst. Wenn Du zusammen mit jemanden trainieren gehst oder ihr euch trefft, um endlich die Steuererklärung fertig zu machen, dann hilft Dir die Präsenz des Anderen, um nicht aufzugeben. Und das anschließende Feierabendbier lässt sich gemeinsam natürlich auch schöner genießen.

Tipp 6: Feste & attraktive Belohnungen setzen

Wenn Du Dich mal so gar nicht intrinsisch motivieren kannst oder Du einfach eine total ätzende Aufgabe erledigen musst, dann setze Dir selbst eine fette Belohnung. Das kann ein Kinobesuch sein, das gute Sushi Deines Lieblingsrestaurants oder sogar ein Urlaub.

Genauso kannst Du Dir auch kleine Belohnungen nach den einzelnen Arbeitsschritten schenken. Dadurch teilst Du die Aufgabe auch wiederum in kleinere Einheiten ein, wie oben bei der Pomodoro-Technik erwähnt, und die Belohnung versüßt Dir noch die Pause.

Feiere Dich regelmäßig selbst!

Ganz egal, ob Du Dich heute selbst motivieren konntest Dein Bestes zu geben oder nicht – feiere Dich selbst! Feiere Dich für jeden noch so kleinen Fortschritt und für jeden noch so kleinen Motivationsfunken, den Du in Dir entfachen konntest.

Denn ein schlechtes Gewissen und Selbstkritik werden Dich nicht intrinsisch motivieren. Stattdessen zehren sie an Deinen Nerven und verschlechtern Deine Laune. Eine positive Stimmung macht es Dir umso leichter, Dich selbst zu motivieren. Wenn Du also mal einen unproduktiven Tag hast, dann sei nachsichtig mit Dir. Nur so kann der nächste Tag besser werden.

Nutze Dein Potenzial!
Alex Bellon