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Eisenhower-Prinzip: Richtige Prioritäten setzen

Eisenhower-Prinzip: Richtige Prioritäten setzen
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Kategorie: Produktivität

Heutzutage will ja jeder von uns alles sofort haben, so dass es nicht selten vorkommt, dass wir den gesamten Tag damit verbringen Aufgaben abzuarbeiten, die andere von uns einfordern und welche damit vielleicht dringend wirken, aber nicht gerade die höchste Wichtigkeit für uns persönlich besitzen!

Das war auch die ausschlaggebende Überlegung des amerikanischen Präsidenten Dwight David Eisenhower, welcher sich bei der Bewältigung seiner täglichen Aufgaben eine raffinierte Methode einfallen lies, mit der man eine Aufgabe im sogenannten Eisenhower Diabramm bzw. der Eisenhower Matrix nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit einordnet und so schnell ein klares Bild davon erhält, wo man seine Prioritäten setzen sollte.


1.1 Welchen Nutzen hat das Eisenhower Prinzip?

Erfolgreich kann nur der sein, der sich um das Wesentliche kümmert und sich nicht von Belanglosigkeiten ablenken lässt. Ganz nach dem Motto: “Es geht darum die RICHTIGEN Dinge zu tun und nicht lediglich die Dinge RICHTIG zu tun!“. Dies befreit Dich von unnötigem Stress, verschafft Dir deutlich mehr Freiheit und bringt dich, mit maximaler Hebelwirkung, deinen Lebenszielen ein großes Stück näher.



1.2 Konkrete Beispiele für die einzelnen Quadranten des Eisenhower-Prinzips

Bei dem Eisenhower Prinzip bewertet man seine anstehenden Aufgaben nach zwei einfachen Faktoren: nämlich nach deren Dringlichkeit und deren Wichtigkeit. Dadurch ergeben sich insgesamt vier Konstellationen / Quadranten, die in eine Matrix eingetragen werden:



Eisenhower Diagramm Matrix

Wir müssen bei jeder Aufgabe entscheiden, wie dringend und wichtig die jeweilige Aufgabe ist. Trägt man jetzt alle anstehenden Aufgaben in das Eisenhower Diagramm ein, so kann man einfach erkennen, auf welche Aufgaben man sich konzentrieren sollte und welche Aufgaben von der To-Do Liste gestrichen werden können. Die verschiedenen Aufgaben können jetzt besser miteinander verglichen werden und man kann das Gesamtbild wie aus der Vogelperspektive besser und objektiver betrachten.

Hier sollte man mit harter Hand entschlossen vorgehen, denn grundsätzlich können viele Aufgaben von der Liste gestrichen werden, auch wenn das am Anfang schwer zu glauben ist. Danach muss entschieden werden, welche Aufgaben delegiert werden.



Zum besseren Verständnis

  • Wichtig: bringt uns unseren Wünschen und Zielen näher, hier orientiert man sich am Ziel
  • Dringend: erfordert unsere sofortige Aufmerksamkeit (da Zeitdruck), hier orientiert man sich an der Tätigkeit
  • Merke: „Keine Zeit!“ gibt es nicht, es gibt nur andere Prioritäten

I. Quadrant / dringende und wichtige Aufgaben

  • Krisenherde
  • z.B. plötzlich aufgetretene Probleme mit Kunden, brennende Emails, dringende Krisenbesprechungen
  • Müssen noch heute erledigt werden
  • Haben einen festen Termin
  • Folgen: Überlastung / Überforderung
  • Vorgehen: Müssen auf jeden Fall reduziert werden
  • Können teilweise delegiert werden, sollten dann aber bei Bedarf kontrolliert werden
  • Sollten in Zeiten mittelbarer Leistungsfähigkeit erledigt werden, wenn man bspw. etwas müde ist

 

II. Quadrant / nicht dringende aber wichtige Aufgaben

  • Haben keinen festen Termin und das ist fatal
  • Beispiele: Persönliche Entwicklung, Weiterbildungen, Gesundheit, Beziehungen zu Mitmenschen, Zeit mit Familie und Freunden, Hobbys
  • Deshalb müssen hier Termine gesetzt werden
  • Werden dringend, wenn lange keine Beachtung geschenkt wird (wenn Du bspw. lange deine Gesundheit vernachlässigst, dann wirst Du schlussendlich krank werden und dann ist das Thema Gesundheit auf einmal dringend)
  • Visionen und Leitbilder
  • Stark motivierende Aufgaben
  • Lege konkrete Zeiten fest, sodass Du kontinuierlich an diesen Aufgaben arbeiten kannst
  • Konzentration auf dieser Ebene löst langfristig sehr viele Probleme in den restlichen Bereichen (z.B. 10-Fingersystem, Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt beugen spätere akuten Behandlungsbedarf vor)
  • Wie überall: je weiter B-Aufgaben aufgeschoben werden, desto mehr wachsen diese (bspw. aufgeschobene, körperliche Beschwerden)
  • Komplexe Aufgaben in diesem zweiten Quadranten fordern uns am meisten, deshalb müssen wir diese in unseren leistungsstärksten Stunden bearbeiten
 

III. Quadrant / dringende aber weniger wichtige Aufgaben

  • z.B. Rechnungen prüfen, Fotos für eine Firmenpräsentation aussuchen / Berichte heraussuchen, Unterbrechungen durch Kollegen, unerwartete Anrufe
  • Unnötige Belastungen
  • Müssen dringend reduziert werden
  • Sollten delegiert oder weitergeleitet werden
  • bei Routineaufgaben, die Du selbst erledigen musst, solltest Du hierfür deine leistungsschwächsten Zeiten einplanen

 

IV. Quadrant / nicht dringende und nicht wichtige Aufgaben

  • Überflüssige Aufgaben
  • Aufgaben die in den Papierkorb gehören
  • z.B. Witzige Email, weitergeleitete Videos, Anruf von einem gelangweilten Freund, Besuch eines gelangweilten Kollegen


Praxisbeispiel

Eine entscheidende Frage zu der Brian Tracy dringend rät, ist folgende: „Wie nutze ich meine Zeit am effektivsten / besten?“. Wenn es also eine Aufgabe gibt, die wichtiger ist und mit Sicherheit eine höhere Hebelwirkung hat, dann sollte man sich der Aufgabe widmen bzw. eine gegebene Störung ignorieren.

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Wenn Du bspw. eine Email erhältst und gleichzeitig einen Lottoschein mit 6 Richtigen am Schreibtisch liegen hast, der in spätestens 20 Minuten eingelöst werden soll, dann stell Dir einfach diese Frage “Nutze ich mit dieser Tätigkeit meine Zeit am sinnvollsten?” und schon hast Du ein klares Bild. Sollte man damit anfangen die Email zu bearbeiten, dann muss man ganz schön bescheuert sein, denn dadurch wird wahrscheinlich der Lottogewinn verfallen (außer die Email ist 100 Millionen Euro wert ;D)!

Du siehst also, mit dieser Frage kannst Du ganz einfach deine höchste Priorität identifizieren und festlegen, was Du als nächstes tun solltest.


Umsetzung des Eisenhower Prinzips

  • Schritt 1: Die Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind, werden von der ToDo-Liste gestrichen oder landen im Papierkorb.
  • Schritt 2: Die Aufgaben die zwar dringend, aber nicht wichtig sind, müssen wir lernen zu delegieren.
  • Schritt 3: Die wichtigen Aufgaben die im oberen Teil der Matrix eingetragen wurden, werden sofort abgearbeitet. Der Fokus dabei sollte mehr und mehr auf die wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben gerichtet werden, da hier langfristig die größten Ergebnisse erzielt werden können.



2. Eisenhower Prinzip anwenden, um seine beruflichen & persönlichen Ziele zu erreichen

Im ersten, oberen Teil habe ich grob erklärt, wie das Eisenhower Prinzip funktioniert und in diesem zweiten Teil möchte ich detailliert darauf eingehen, wie die Eisenhower Matrix eingesetzt wird.

Eine der wichtigste Eigenschaft erfolgreicher Menschen ist die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden

E. M. Gray hat sein Leben lang nach einem gemeinsamen Faktor zwischen erfolgreichen Menschen gesucht. Veröffentlicht hat er seine Erkenntnis in seinem Aufsatz „The Common Denominator of Success“. Die Kernaussage darin war, dass besonders erfolgreiche Menschen fortlaufend die Sachen und Aufgaben als Erstes bearbeiten, die wirklich von Bedeutung sind, während der Durchschnittsmensch genau diese Angelegenheiten aufschiebt. Die Lösung von exakt diesem Dissens, ist die Absicht des Eisenhower-Prinzips.

Man könnte auch sagen: Es erfordert Führungsqualitäten zu entscheiden, was am wichtigsten ist (Prioritäten aufstellen) und dann erfordert es Managementqualitäten genau diese Schritte priorisiert abzuarbeiten.

Die untere Darstellung zeigt deutlich, wie unsere Aufgaben eingeteilt werden können. Dabei werden die Angelegenheiten durch die Faktoren dringlich und wichtig bestimmt. Auf der X-Achse wird die Dringlichkeit abgebildet und auf der Y-Achse die Wichtigkeit der anstehenden Aufgaben. Dringliche Aufgaben bedeuten umgehende Aufmerksamkeit. Bestes Beispiel ist hierfür ein klingelndes Telefon, die wenigsten Menschen können einem Anruf widerstehen, sie greifen einfach sofort zum Hörer.

Eisenhower Diagramm Matrix

Auf der zweiten Skala wird die Wichtigkeit der Aufgabe bestimmt. Wichtige Aufgaben tragen entscheidend zum Ergebnis, zur Mission und zu den persönlichen Werten (darauf wird im Folgenden noch eingegangen) bei.

Der Großteil der Menschen reagiert augenblicklich auf dringende Aufgaben, ganz gleich ob diese wichtig oder unwichtig sind. Sie denken nicht nach, ob diese Aufgabe einen wirklichen Mehrwert für ihr Leben oder ihre berufliche Laufbahn hat.

„Bringt mich diese Aufgabe dem Projektabschluss wirklich näher?“, so könnte beispielsweise eine entscheidende Frage lauten, wenn gerade eine Aufgabe ansteht, die genauso gut im Papierkorb landen könnte. Die meisten Menschen jedoch machen sich da wenig Gedanken und verschwenden so jede Menge kostbarer Zeit.

Vereinfacht kann man sagen, dass simple und angenehme Aufgaben uns meist in Versuchung führen reaktiv zu handeln, wobei der wirklich hohe Wirkungsgrad in den komplexen und unangenehmen Aufgaben liegt. Genau auf diese sollten wir unsere Aufmerksamkeit lenken!


2.1 I. Quadrant des Eisenhower-Prinzips

Diese Aufgaben sind dringlich und gleichzeitig wichtig. Dein Ergebnis bzw. eine Lösung dieser Aufgaben wird also schnellstmöglich erfordert. Im Privat- oder Berufsleben, wir alle haben diese Aufgaben, die wir meistens als “Probleme” oder Krisen bezeichnen. Die meisten Menschen lassen sich von diesen Aufgaben komplett mitreißen.

Diese Aufgaben verlangen unsere sofortige Aufmerksamkeit und üben einen großen Druck auf uns aus, da diese zumeist an eine klare Deadline geknüpft sind. Es sind die Aufgaben, auf die WIR reagieren und die uns bestimmen, nicht umgekehrt. Ist die eine Krise erstmal überwunden, so folgt gleich die nächste. Die Menschen, die hier arbeiten sind extrem problemorientiert. Es sind “Krisenmanager”.


Eisenhower Diagramm Matrix erster Quadrant

Betroffene suchen einen schnellen Ausweg und dieser führt zumeist zu den unwichtigen Aufgaben im III und insbesondere IV Quadranten. Kaum Beachtung wird dabei dem besonders wichtigen, zweiten Quadranten geschenkt.

Ein dauerhafter Aufenthalt in diesem I. Quadranten ist fatal! Menschen, die diese Aufgaben langfristig nicht unter Kontrolle bekommen, brennen durch den ständigen Druck / Stress und den akuten Handlungsbedarf aus. Das letztendliche Resultat sind nicht selten seelische und körperliche Schäden (Burnout-Syndrom).

Dies ist definitiv der Quadrant, aus dem wir uns so schnell wie nur möglich zurückziehen müssen. Wie dies umgesetzt werden kann, wird im Laufe dieses Artikels noch erläutert.


2.2 II. Quadrant des Eisenhower-Prinzips

Die Aufgaben des zweiten Quadranten sind nicht dringen, aber dafür besonders wichtig! Dies sind meist unsere langfristige Vorhaben, Visionen, Beziehungen oder die Vorbereitung auf wirklich wichtige Sachen im Leben. Man kann ohne weitere Diskussionen sagen, dass in diesem Quadranten die wirklich wichtigen Prioritäten liegen, ganz gleich ob beruflich oder privat.

Dieser Quadrant ist der heilige Gral zum wahren Selbst- und Zeitmanagement und damit zur höchsten Effektivität. Hier sind die Aufgaben, von denen wir im Inneren genau wissen, dass wir uns für diese Angelegenheiten mehr Zeit nehmen sollten, aber irgendwie werden wir immer wieder davon abgehalten.

In diesem Bereich agieren die wahren Gewinner & “Macher” dieser Welt. Es sind diejenigen, die dem ersten und den anderen beiden unwichtigen Quadranten so wenig Aufmerksamkeit, wie nur möglich schenken und die Möglichkeiten bewusst nutzen, die sich ihnen öffnen. Menschen mit dieser Fähigkeit sind die Highperformer, die Weltstars die alles erreichen können, ganz gleich, ob auf der Bühne, im Vorstand eines Weltkonzerns, oder eines eigenen Startups.

Eisenhower-Diagramm zweiter Quadrant

Sobald der Fokus ausschließlich auf den zweiten Quadranten gerichtet werden kann, eröffnen sich auf LANGE Sicht ungeahnte Möglichkeiten.

Beispiele für den 2. Quadranten

  • Persönliche Entwicklung (10-Finger-System)
  • Berufliche Weiterbildungen
  • Gesundheit / Fitness / Ernährungsumstellung
  • Beziehungen zu Mitmenschen (Familie, Freunde, Work-Life-Balance)
  • Hobbys


2.3 III. Quadrant des Eisenhower-Prinzips

Menschen die sich überwiegend im III. Quadranten der Eisenhower-Matrix befinden, arbeiten an dringenden, aber unwichtigen Aufgaben. Sie denken zwar, dass diese Aufgaben wichtig sind, bei näherer Betrachtung jedoch stellt sich oft heraus, dass diese Aufgaben wichtig und lediglich dringend für die Agenden und Prioritäten anderer sind. Nicht für die eigenen! Sie lassen sich also oftmals von Aufgaben mitreißen, die eigentlich nicht sein müssten bzw. sie persönlich kein Stück nach Vorne bringen.


Eisenhower-Diagramm Matrix

Da den Aufgaben im II. Quadranten kaum Beachtung geschenkt wird, ist die Sichtweise sehr kurzfristig. Der Betroffene konzentriert sich überwiegend auf die unwichtigen Aufgaben. Wichtige Aufgaben werden lange Zeit nicht beachtet und enden deshalb oftmals in einem Desaster.

So sollte beispielsweise der Punkt „Gesundheit“ für jeden eine langfristige und gleichzeitig sehr wichtige Rolle spielen. Somit fällt dieser Punkt in den II. Quadranten. Dieser ist zwar wichtig jedoch nicht dringend. Der Betroffene im III. Quadranten (wie auch im I. Quadranten) wird früher oder später die gesundheitlichen Konsequenzen dafür tragen müssen.

Ein anderes Beispiel sind Chancen, die man hätte wahrnehmen können, diese sind an ein gewisses Zeitfenster gebunden, der Betroffene des III. Quadranten tendiert oftmals dazu verpassten Chancen nachzulaufen, was schlussendlich dieselben negativen Auswirkungen hat.

Die essenziellste Fähigkeit für die Bewältigung der Aufgaben aus dem 3. Quadranten ist die Fähigkeit effektiv delegieren zu können. Aufgaben in diesem Bereich sind nicht besonders wichtig und deshalb sollten hierzu Mitarbeiter angelernt werden, welche diese Routineaufgaben übernehmen können, um einen dadurch selbst zu entlasten.

Da im III. Quadranten ständig an unwichtigen Aufgaben gearbeitet wird, ist ein berufliches Vorankommen nahezu unmöglich. Überforderung und Überstunden sind nicht selten die Folge. Dadurch dass der Betroffene nicht wahrnimmt, dass die Aufgaben an denen er arbeitet unwichtig sind, sieht er das Problem nicht und fühlt sich in der Opferrolle.


2.4 IV Quadrant des Eisenhower-Prinzips

Das wohl schlechteste und ineffektivste Zeitmanagement haben Menschen die sich ausschließlich auf die Aufgaben im 4. und 3. Quadranten konzentrieren. Insbesondere im 4. Quadranten kreiert man absolut keine Resultate & Fortschritte. Das sind reine Ablenkungen, wenn bspw. ein gelangweilter Freund in der Arbeit anruft und mit Dir etwas zu plaudern.

Effektive Menschen hingegen lassen die Finger von diesen Aufgaben und verlagern ihre Prioritäten in den ersten und zweiten Quadranten.

Eisenhower Diagramm Matrix

Die Konsequenzen der Betroffenen im III. und IV. Quadranten sind schnell absehbar. Hier fehlt der Realitätsbezug und die Prioritäten werden komplett falsch, oder gar nicht, beurteilt bzw. gesetzt. Das Ergebnis ist ein absolutes Chaos, gefolgt von ausufernden Überstunden. Kaum eine Aufgabe kann scharfsinnig gelöst werden, da im Hintergrund zahlreiche weitere Aufgaben den Druck erhöhen und die Konzentration belasten.

Der 1. Quadrant, der 3. Quadrant und der 4. Quadrant, sowie deren Folgen wurden nun hinreichend beleuchtet. Die Lösung zu einem effektiven Zeitmanagement liegt im unscheinbaren zweiten Quadranten. Der zweite Quadrant ist das Herzstück des Eisenhower Prinzips und im Folgenden soll dieser ganz genau betrachtet werden. Zudem wird im Folgenden darauf eingegangen, wie man diesen schwierigen Übergang in den zweiten Quadranten schaffen kann.


2.5 Warum der 2. Quadrant der Eisenhower Matrix langfristig so bedeutend ist?

Auch wenn es schwierig ist zu glauben, aber es ist definitiv möglich seinen Fokus auf den 2. Quadranten umzulenken. Das Interessante ist, je mehr man sich mit den wirklich wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben beschäftigt, desto mehr scheinen die dringenden Aufgaben des I. und des III. Quadranten sich aufzulösen.

Wichtig ist es hier langfristig zu denken, lenke deinen Fokus auf die kommenden 5 bis 10 Jahre. Dadurch wird Dir klar, was Dir wirklich wichtig ist und dass Du deine Zeit nicht mit unwichtigen Kleinigkeiten verschwenden solltest, auch wenn es noch so unmöglich erscheint.

Kurzfristig ist vieles unmöglich, langfristig können jedoch bereits kleine positive Veränderungen massive Ergebnisse zur Folge haben. Produktivität bedeutet nicht mehr, als in einer bestimmten Zeit massive Ergebnisse zu schaffen und dieser Quadrant spiegelt genau das wider.


2.6 Wie ist es aber möglich, neben all den dringenden Problemen, sich trotzdem auf den 2. Quadranten zu konzentrieren?

Der Übergang in den zweiten Quadranten ist nicht einfach und Du kannst natürlich nicht die dringenden Aufgaben aus dem ersten Quadranten einfach komplett ignorieren. Trotzdem musst Du anfangen die Aufgaben aus dem 3. Quadranten präventiv zu behandeln, so dass diese nicht in den ersten Quadranten wandern und zu Krisenherden werden.

Handle deshalb proaktiv und denke vorausschauend, welche wichtigen Aufgaben sich aus dem zweiten Quadranten in naher Zukunft zu einem dringenden Problem entwickeln könnten. Proaktives bzw. vorausschauendes Denken ist eine der wichtigsten Eigenschaften von Spitzenleuten in allen Positionen.

Der Fokus muss von den beiden unteren Quadranten III und IV abgezogen werden. Die dadurch gewonnene Zeit und Energie kannst Du dann effektiv und effizient für wichtige Aufgaben nutzen, die aber noch nicht dringend sind und diese im Vorfeld zu bearbeiten.

Eine der wichtigsten Fähigkeiten auf diesem Weg ist das Ziehen klarer Grenzen. Um „Ja“ zu den wirklich wichtigen Aufgaben sagen zu können, musst Du lernen „Nein“ zu den restlichen Aufgaben zu sagen.

Beispiel für ein höfliches, aber klares “NEIN”

„Vielen Dank ich fühle mich wirklich geehrt für die Einladung. Ich kann gerade leider nicht. Ich muss … noch dringend erledigen. Aber nochmals vielen Dank. Ich finde es wirklich toll von Dir mich zu fragen.“ Nein zu sagen ist oftmals nicht einfach, aber es ist nötig, vielleicht denkst Du an die Aufgaben die wirklich Priorität haben, wenn Du das nächste mal Nein sagen musst und es Dir schwer fällt.


„Ja“ oder „Nein“? Diese einfachen Fragen unterscheiden Spitzenperformer von Durchschnittsleuten. Und um bei dieser Frage immer eine richtige Entscheidung treffen zu können, brauchen wir eine klare Mission, wir müssen ganz genau wissen, was wir erreichen wollen. Wenn das Warum stark genug ist, wird sich nämlich ein Wie schon finden!

Das Ziel der meisten Menschen ist leider total verschwommen und sie haben sich nie Gedanken darüber gemacht, was sie eigentlich erreichen wollen. Deshalb ist jede Ablenkung vom eigentlichen Ziel ganz recht und wird intuitiv mit „Ja“ beantwortet.


  • Sagst Du ja, wenn ein Arbeitskollege vorbeikommt und einen Kaffee trinken möchte?
  • Sagst Du ja, wenn jemand uns um einen wirklich unwichtigen Gefallen bittet?
  • Sagst Du ja zu uns selbst, wenn wir kurz mit dem Gedanken spielen auf Facebook abzugleiten?


Wir müssen unsere Kompassnadel stark auf unser Ziel ausrichten, dass es uns unmöglich wird dieses zu verfehlen. Die entscheidende Frage hier ist: „Was will ich in 1, 2, 5 oder gar in 10 Jahren wirklich erreicht bzw. erlebt haben?“

Wenn Dir dann trotzdem die Disziplin fehlt und Du den Überblick in der Alltagshektik verlierst, dann liegt es daran, weil Du Dein Ziel nicht genug willst und dieses nicht ausreichend verinnerlicht hast. Wir kennen unsere eigenen Ziele oftmals nicht genau genug und können deshalb keine klaren Prioritäten für uns setzen. Wenn Dir ein bestimmtes Ziel wirklich wichtig ist und Du Dich jedes Mal, bevor Du eine Aufgabe anfängst, fragst: „Bringt mich diese Aufgabe meiner Vision / meinem größten Wunsch wirklich näher?“, dann wirst Du die nötige Disziplin finden, um durchzuhalten!




2.7 Das Eisenhower Prinzip und die klassische To-Do-Liste

Eine Menge Menschen unterliegen einer scheinproduktiven Illusion, in dem Glauben To-Do-Listen würden ihre Prioritäten ja schon effektiv strukturieren.

Wenn man ohne Prioritäten arbeitet, dann sind bestenfalls zwei bis vier Aufgaben von den zwanzig abgearbeiteten wirklich wichtig gewesen, die restlichen Punkte beruhigen zwar das Gewissen, haben aber insgesamt nur etwa 20% zum Gesamtergebnis beigetragen (Pareto-Prinzip).

Es ist eine Liste mit der Menschen auf ihre Umwelt reagieren, sie erinnert einen Menschen lediglich daran wo er als nächstes wie ein Pingpong-Ball hingeschleudert wird.

Ohne klare Prioritäten zu arbeiten, ist vergleichbar mit einem 100-Meter-Lauf, bei dem Du zwei bis dreimal schneller läufst, als alle anderen, aber Du startest in die falsche Richtung und kommst deshalb nie am Ziel an. Also geht es nicht darum die Dinge schnell zu bearbeiten (Effizienz), sondern vielmehr darum die RICHTIGEN DINGE anzupacken (Effektivität).

Das war jetzt ein ziemlich langer Artikel und ich hoffe, dass ich Dir damit einen guten Eindruck darüber vermitteln konnte, wie die Eisenhower-Methode funktioniert und warum das Festlegen einer Lebensvision, der eigenen Werte und damit verbunden das Setzen von klaren Prioritäten deutlich wichtiger ist, als die Arbeit selbst.

Nutze Dein Potenzial,
Eugen Bellon

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Über Eugen Bellon

Eugen ist Unternehmer, Trainer & Mitbegründer von mehreren Online-Projekten/Firmen, darunter auch FlowFinder® Mehr →

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