Du bist süchtig und du weißt es noch nicht ein mal! Genau genommen sind wir alle süchtig. Süchtig danach zu denken. Ernsthaft jetzt! Permanent zu denken, das ist die Droge nach der wir alle süchtig sind.

In diesem kurzen Video möchte ich dir bei dieser Sucht helfen, in dem ich dir eine sehr simple Entspannungsübung vorstelle, die du jederzeit und überall einsetzen kannst, um dich & deine Gedanken zu sammeln, klarer zu werden und neue Energie zu tanken.
 

Unser Verstand ist überfordert

Rund um die Uhr drehen sich die Gedanken in unserem Kopf. Wir denken über alles Mögliche nach – wirklich über ALLES Mögliche! Das Wetter, die Politik, die Nachbarn, die Familie, die Arbeit, den Weltfrieden – ALLES!

Das Ganze ist ein nicht endenwollender Strom an Bildern, Geräuschen und Eindrücken in unserem Kopf. Ein Strom, der unseren Verstand in Wahrheit enorm fordert und der viel Energie, viel Hirnschmalz bedarf, um verarbeitet zu werden.

Du wirst das wahrscheinlich auch kennen, dass wenn man nach einem langen, anstrengenden oder erlebnisreichen Tag dann Abends im Bett liegt, es einem sogar schwerfällt einzuschlafen, weil die Gedanken kreisen und unser Verstand regelrecht überfordert ist.
 

Eine simple Entspannungsübung

Hier deshalb eine wirklich simple Entspannugnsübung oder Meditationstechnik, in der ich mich selbst fast täglich übe.

Hier ist was du machen musst:

Du schließt die Augen und versuchst einfach mal an nichts, wirklich an gar nichts zu denken! Klingt einfach, ich weiß. Aber versuchs doch einfach mal jetzt direkt. Du wirst sehen, dass das ÜBERHAUPT nicht so einfach ist, wie es sich anhört.

Du wirst sofort merken, wie dieser Strom an Gedanken über dich hereinbricht, sobald du versuchst an wirklich gar nichts zu denken. Ich wette du wirst es zu Beginn nicht ein mal schaffen auch nur einige wenige Sekunden diesen Zustand von „keine Gedanken“ zu halten. Ich habs nämlich genau so wenig geschafft!
 

Übe jeden Tag mal nicht zu denken

Wie gesagt sind wir nun mal süchtig danach zu denken. Aber probier diese Übung doch einfach mal aus. Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, das Ganze braucht wirklich nicht läger als 5-10 Minuten in Anspruch nehmen, und versuch dich in dieser Technik. Schließ deine Augen und versuch für so lange wie möglich an nichts zu denken.

Es wird Übung kosten, aber du wirst merken, wie du nach und nach besser darin wirst diesen Gedenkenstrom davon abzuhalten über dich hereinzubrechen und in deinem Verstand zu kreisen.

Ich machs immer so. Ich schließe die Augen, es wird dunkel und ich versuche mich bloß noch mehr auf diese Dunkelheit zu konzentrieren. Nichts dabei zu denken. Und wenn ich merke, wie sich ein Gedanke einschleicht, versuche ich diesen sofort zu verwerfen und weiterhin an gar nichts zu denken.

Buddha Statuen
© Shutterstock / Scott Wong

Obwohl ich diese Übung jetzt schon eine ganze Weile mache, schaffe auch ich es nicht diesen Zustand von „keine Gedanken“ wirklich lange aufrecht zu halten. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Worum es geht ist, dass du einfach mal dafür sorgst, dass du diesen endlosen Gedankenstrom unterbrichst und deinem Verstand ganz einfach mal eine PAUSE gönnst.

Du siehst, diese Übung ist wirklich total simpel, aber wenn du das mal ausprobierst und das vor allem zu einer richtigen Gewohnheit machst, bei der du dir zumindest 1 Mal täglich die Zeit nimmst, um diese kurze Übung zu machen, wirst du schnell merken, welch positiven Effekt sie hat.

Du wirst merken, wie du dadurch augenblicklich neue Energie gewinnst, dein Stresspegel sinkt und du dich um einiges klarer im Kopf fühlst.

Diese Übung kann auch wunderbar dazu eingesetzt werden, um schneller einzuschlafen, solltest du mal wieder dabei Probleme haben, weil sich die Gedanken in deinem Kopf nicht aufhören zu drehen.

Und das wars auch schon. Probiers einfach mal aus. Es würd mich freuen von deinen Erfahrungen mit dieser Übung zu hören. Schreib uns dafür einfach hier unterhalb einen Kommentar und wenn du regelmäßig mehr solcher Videos erhalten möchtest, dann vergiss auch nicht unseren Youtube-Kanal zu abonnieren.

Nutze dein Potenzial,
Alex