Es gibt Dinge in dieser Welt, die einfach so sind, wie sie sind. Dinge, die schon immer so waren, die wir nicht ändern können und die wir aus diesem Grund auch einfach akzeptieren sollten.

Das mag sich jetzt im ersten Moment vielleicht einfach anhören, doch in Wahrheit ist das ein Prozess, der sehr, sehr schwierig ist und der viel Arbeit bedarf.

In diesem Artikel möchte ich dir 10 solcher Dinge vorstellen und ich möchte dich dazu auffordern, dir einen Moment Zeit zu nehmen, ernsthaft über jede dieser 10 Dinge nachzudenken und dann die bewusste Entscheidung zu treffen, dass du es ein für alle mal akzeptierst.

Wenn du das machst, garantiere ich dir, dass das ein gewaltiger Schritt zu mehr innerem Frieden, mehr Gelassenheit und weniger Kummer & Sorgen in deinem Leben sein wird.
 

Der erste Schritt um loslassen zu lernen

Dinge, die du nicht ändern kannst zu akzeptieren – und ich meine hier jetzt wirklich voll und ganz zu akzeptieren – fällt in die Kategorie „Loslassen lernen“ und ist somit eine kritische Fähigkeit, die du dir unbedingt aneignen solltest und die dein Leben zum Positiven verändern kann.

Meiner Meinung nach ist der erste und einfachste Schritt sich diese Fähigkeit anzueigenen, zunächst einmal einige, nennen wir sie mal universell geltende schwierige Tatsachen & Wahrheiten in dieser Welt genauer zu betrachten, darüber nachzudenken und dann ein für alle mal intellektuell und vor allem emotionall damit abzuschließen. Diese loszulassen. Sie zu akzeptieren!

Ich denke es ist einfacher mit solchen allgemein geltenden Dingen zu starten, wenn man lernen möchte wie man Probleme akzeptiert und diese loslässt. Schafft man das mit diesen allgemeingeltenden Dingen, kann man diese neu erworbene Fähigkeit dann auch um einiges leichter in anderen Bereichen bzw. auf andere, sehr individuelle Probleme & Sorgen einsetzen und diese schneller & leichter loslassen.

Ok, hier deshalb also die 10 Dinge, die du in dieser Welt einfach akzeptieren solltest.
 

1. Du wirst Freunde, Verwandte & Geliebte verlieren

Diese Tatsache ist eine bitter Wahrheit, die die meisten von uns zwar kennen, derer aber niemals wirklich bewusst sind. Zumindest nicht bis zu dem Moment, an dem sie uns wie ein unerwarteter Hammerschlag trifft und dann vollkommen aus der Bahn wirft.

Ich weiß, du bist dir darüber im Klaren, dass die Leute aus deinem Umfeld nicht ewig leben werden, aber bist du dir dieser Tatsache auch tatsächlich bewusst? Oder versuchst du sie wie einen dunklen Schatten, der über dir liegt, zu ignorieren und hoffst insgeheim, dass der Moment, an dem du jemanden, der dir wichtig ist verlierst, niemals eintritt?

Und nicht nur der Tod wird dafür sorgen, dass du Freunde, Verwandte & Geliebte verlierst. Auch Dinge wie Streitigkeiten und neue Umstände können dazu führen, dass Personen aus deinem jetzigen Umfeld verschwinden.

Der Punkt ist, dass du akzeptieren musst, das Menschen in deinem Leben kommen und gehen werden. Nur wenn du das tust, kannst du deine Trauer und deinen Kummer über den Verlust eines Menschen oder einer Beziehung mindern.
 

2. Du wirst sterben

Ich möchte dir jetzt sicher nichts Schlechtes wünschen, aber wir beide wissen, dass unsere Zeit auf dieser Erde begrenzt ist. Die absolute Wahrheit ist, dass du nicht einmal weißt, ob du noch morgen hier sein wirst.

Du kannst diese Tatsache jetzt abtun, so tun als ob dich das nicht juckt. Du kannst weiterhin glauben, dass du noch immer in einem Meer von Zeit schwimmst, die dir noch bleibt. Du kannst weiterhin glauben dass du jung bist, die Welt und grenzenlose Möglichkeiten dir zu Füßen liegen und du noch alles schaffen kannst, was du dir vornimmst.

Oder du machst dir bewusst, dass deine Zeit in einem mords Tempo aus deinen Händen rinnt und du dich womöglich schon sehr bald fragst: „Wann ist bloß so viel Zeit verflogen?“

Egal ob heute, morgen oder (hoffentlich) erst in 50 Jahren. Zu akzeptieren, dass du sterben wirst, nimmt dir nicht nur die Angst davor, sondern es motiviert dich zudem dazu, dein Leben bewusster zu nutzen, deine Träume zu verwirklichen und den Moment zu genießen.
 

3. Menschen sind verschieden

Dieser Punkt kann ein Keim für furchtbare Sachen wie Diskriminierung und Rassismus sein. Menschen, die niemals bewusst akzeptiert haben, dass andere Menschen anders sind als sie selbst, neigen schnell dazu, Platz für Vorurteile & negative Glaubenssätze gegenüber anderen Menschen in ihrem Verstand einzuräumen.

Deshalb frag dich jetzt selbst, akzeptierst du andere Menschen voll und ganz wie sie sind? Vergangene Erfahrungen und Erlebnisse können dazu führen, dass wir voreingenommen gegenüber anderen Menschen sind. Beispielsweise können negative Erfahrungen mit Personen einer bestimmten Herkunft dazu führen, dass wir negative Gefühle & Gedanken gegenüber allen Menschen dieser Herkunft hegen.

Die Wahrheit ist, dass kein Mensch wie der andere ist und es an dir liegt diese Tatsache zu akzeptieren.
 

4. Nicht jeder glaubt das, woran du glaubst

Dieser Punkt fällt unter Punkt Nr. 3, aber da er in meinen Augen besonders wichtig ist, wollte ich ihn hier nochmal explizit aufführen.

Glaubensverschiedenheiten sorgen auf dieser Welt für unvorstellbar grausame Dingen wie Völkervernichtung, Völkerhass, Terrorismus und Krieg. Solche Dinge entspringen alle der einfachen Tatsache, dass Millionen von Menschen immer noch nicht dazu bereit sind andere Menschen und ihre Glaubenssätze voll und ganz zu akzeptieren.

Lass mich das klar stellen: Hierbei geht es um weit mehr als nur um Religion oder den religiösen Glauben. Worauf ich hinaus will ist, dass du lernen musst die Standpunkte anderer Menschen – egal in was für einem Zusammenhang – zu akzeptieren, auch wenn sie nicht den deinen entsprechen.

Lass nicht zu, dass negative Gefühle wie Wut, Zorn oder Hass die Überhand gewinnen, nur weil andere Menschen die Dinge anders sehen als du.
 

5. Es gibt nicht nur Liebe, sondern auch Hass

Dieser Punkt ist eine Konsequenz aus Punkt Nr. 3 und Nr. 4. Wenn Menschen andere Menschen und ihre Glaubenssätze nicht akzeptieren, äußert sich das oft in Form von Hass. Und nicht nur das. Hass kann seinen Ursprung auch noch in vielen anderen Dingen finden, wie beispielsweise Gier, Ignorranz, Neid, Eifersucht und Ähnliches.

Hass ist in dieser Welt also genauso präsent wie Liebe. Es bringt also absolut nichts die abendlichen Nachrichten einzuschalten und sich immer wieder die Frage zu stellen: „Warum passiert so etwas Schlimmes bloß auf dieser Welt? Warum machen diese Menschen bloß so etwas?“

Die Antwort auf diese Fragen ist nämlich, weil es nicht nur Liebe, sondern auch Hass auf dieser Welt gibt, schon immer gab und vermutlich auch immer geben wird.

Deine Aufgabe ist es nicht den Hass in der Welt zu bekämpfen, sondern ihm so wenig Raum wie möglich in deinem Leben zu geben. Wenn dir andere Menschen also mit Hass begegnen, erwidere den Hass nicht. Akzeptiere ihn lediglich und mach weiter.

„Sei freundlich zu unfreundlichen Menschen, denn sie haben es besonders nötig.“

 

6. Die Probleme hören niemals auf

Die wohl verbreitetste Denkweise wenn es zum Thema Probleme kommt ist die, dass sie ein lästiges Übel sind, welche so gut wie möglich gemieden werden müssen.

Probleme sind scheiße. Zumindest ist es das, was die meisten Menschen darüber denken. Wenn du diese Meinung teilst, dann machst du dir nur unnötig das Leben schwer, denn glaub mir wenn ich sage, dass die Probleme in deinem Leben niemals aufhören werden.

Klar, Probleme können in ihrer Größe variieren, doch ganz verschwinden werden sie niemals. Nur durch diese können wir nämlich wachsen und morgen besser & stärker sein, als wir es heute sind.

Akzeptier also die Tatsache, dass am Horizont von Zeit zu Zeit noch einige Stürme aufziehen werden und beginne deine Probleme nicht als Probleme, sondern als Herausforderungen anzusehen, an denen du wachsen kannst.
 

7. Deine Vergangenheit

Ein garantierter Weg zu einem Leben in Unglück und Unzufriedenheit ist es, in der Vergangenheit zu leben. Nur zu viele Menschen verbauen sich ihr gegenwärtiges oder zukünftiges Glück, weil sie es einfach nicht schaffen ihre Vergangenheit loszulassen. Sie schaffen es nicht schmerzhafte oder negative Geschehnisse, Vorfälle und Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit zu akzeptieren und nach vorne zu blicken.

Was immer in der Vergangenheit war, ist Vergangenheit und hat lediglich die Bedeutung & Wirkung auf deine Gegenwart und Zukunft, die du dem Ganzen verleihst!

Es geht nicht darum deine Vergangenheit zu vergessen oder zu verleugnen, sondern lediglich darum, daraus zu lernen, einen Schlussstrich zu ziehen und im jetzigen Moment neu zu starten.
 

8. Deine Umstände

Es ist nur zu einfach und zu bequem die Schuld für die Dinge, die nicht so laufen wie erhofft, den Umständen in die Schuhe zu schieben.

Gerne setzten wir dafür auch schon mal das Werkzeug „aber“ ein:

„Ich wollte mich ja schon fast selbstständig machen, ABER dann kam ja diese Wirtschaftskrise.“

„Ich wollte ja anfangen Sport zu treiben, ABER ich habe niemanden gefunden, der mit mir zusammen anfängt.“

Dir ist mit Sicherheit auch schon aufgefallen, dass Verlierer sich ein Leben lang über ihre Umstände beklagen und nichts daran ändern. Gewinner hingegen akzeptieren ihre momentanen Umstände, sehen sich um und kreieren sich die Umstände, die sie brauchen.

Wenn es also das nächste mal etwas taff wird, etwas nicht nach Plan läuft – aus welchem Grund auch immer – und du schon kurz davor bis das Handtuch zu schmeißen, erinnere dich an diesen Punkt.

Akzeptiere deine momentanen Umstände und finde einen Weg diese zu ändern, wenn du ein Gewinner sein willst! Mach nichts anderes, als dich dauerhaft über sie zu beklagen, wenn du ein Verlierer sein willst!
 

9. Leute werden über dich oder das was du machst urteilen

Egal ob es Neid, Eifersucht, Unwissenheit oder einfach nur Dummheit ist, wir alle begegnen hier und da einigen Menschen, die ohne jeglichen Grund über uns richten. Die, obwohl sie uns doch eigentlich gar nicht kennen, oder gar nicht verstehen, was wir eigentlich machen, sofort negativ reagieren und versuchen uns schlecht zu machen.

Solche Kleingeister hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Das wirklich fatale daran ist bloß, dass sie es auch nur zu oft tatsächlich schaffen durch ihre Angriffe andere Menschen zu verunsichern und deren Träume & Ziele zunichte zu machen.

Denk hier einfach zurück an Punkt Nr. 4, dass nicht jeder das glaubt, was du glaubst. Lass diesen Leuten doch ihre Meinung. Es ist immerhin ihre – nicht die deine! Wenn du dein Glück und deine Zufriedenheit von der Meinung anderer Menschen abhängig machst, hast du eh schon verloren.
 

10. Du wirst schwierige Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen leben müssen

Viele Menschen leiden unter Entscheidungsangst und dabei wissen sie noch nicht einmal, was dieser Begriff überhaupt bedeutet.

Diese Menschen kommen im Leben niemals voran, weil sie zu viel Angst haben die falsche Entscheidung zu treffen. Angst Fehler zu machen!

Und ja, einige der Entscheidungen, mit denen du dich in deiner Vergangenheit konfrontiert gesehen hast und mit denen du noch in Zukunft konfrontiert wirst, sind verdammt hart; gar kein Frage.

Aber wenn du jetzt akzeptierst, dass solche Entscheidungen zum Leben dazu gehören und du diesen nicht entgehen kannst, kannst du das nächste mal, wenn mal wieder eine solche Entscheidung vor der Tür steht, viel gefasster darauf reagieren und bewahrst dich selbst somit davor, dir vor Hilflosigkeit panisch an den Kopf fassen zu müssen.
 

Schlusswort

Ich hatte dich ja zu Beginn dieses Artikel dazu aufgefordert, dir einen Moment Zeit zu nehmen, über diese 10 Punkte ernsthaft nachzudenken und sozusagen deinen Frieden damit zu machen. Sie vollkommen zu akzeptieren und loszulassen.

Das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht und der dir wie gesagt dabei helfen kann, auch zukünftige Probleme & Sorgen besser zu bewältigen und loszulassen. Fang mit diesen 10 Punkten an. Hol sie dir in den kommenden Tage einfach immer wieder mal zurück ins Gedächnis und beschäftige dich mit diesen Gedanken & Gefühlen.

Nur durch diese Denkarbeit, kann dieser Artikel seine gewünschte Wirkung erzielen. Hack diese 10 Punkte nicht einfach bloß gedanklich ab, ohne dich mit ihnen wirklich zu beschäftigen. Nutze sie, um eine besser, eine stärke Version aus dir zu machen.

Nutze dein Potenzial,
Alex